Rezension Rauhnächte
Rezension Rauhnächte
12 Nächte der Mythen und Bräuche!
Titel: Rauhnächte - 12 Tage nur für dich
Autor: Tanja Köhler
Verlag: Knesebeck Verlag
Illustrator: Nicole Pfeiffer
Erscheinungstag: 19.10.2023
Seitenzahl: 144 Seiten
Stand alone
Inhalt:
Meinung:
Durch die Traditionen und Rituale zu mehr Selbstfürsorge und Achtsamkeitdas war mir tatsächlich neu im Zusammenhang mit den Rauhnächten. Ich kannte diese Tradition nur mit den kleinen Dingen über Aberglauben und was man zwischen Weihnachten und Neujahr besser nicht tun sollte. Mit seinem Hausstand Umziehen und Wäsche waschen waren dabei die entscheidendsten Kriterien, die ich kannte. Woher das aber kam und warum, war mir unklar. Das diese Rituale immer mehr Aufmerksamkeit bekommen, nicht nur in sozialen Netzwerken, sondern auch im Bekanntenkreis, ließ mich dann näher hinhören.
Im Endeffekt ist die Grenze zwischen Wirklichkeit und der Anderswelt sehr klein in dieser Zeit und dadurch soll man sich seinen Wünschen und Zielen für das kommende Jahr klarer werden. Ich stehe gerade in einem Punkt in meinem Leben, wo alles etwas besser laufen könnte, aber ich nicht weiß wie oder was genau ich will. Zu dieser Klarheit sollten mir die Rauhnächte helfen und mich persönlich auch besser kennenzulernen. Und mal ehrlich was spricht bitte dagegen, in den 12 Tagen inne zu halten, in sich zu horchen und Zeit nur mit seinen Gedanken zu verbringen.
Ziel stand und nun ging es an die Umsetzung. Ich muss sagen, es war mein erstes Buch über diese mystischen Nächte, aber ich bin vollends zufrieden mit jeder Seite. Es war gut und verständlich erklärt und ging dabei nicht zu sehr ins Detail, das man sich darin verliert oder nicht weiß wie man beginnen soll. Gerade die ersten Seiten, die einen die Grundlagen erklären, was man alles benötigt und wie sich nächsten Nächte gestalten waren sehr gut formuliert. Ich kann jedem nur empfehlen schon am 15. Dezember mit diesem Buch zu beginnen und nicht erst am 25.12, wenn die erste Rauhnacht ansteht. Das Ritual des Loslassens vom alten Jahr beginnt nämlich schon am 20.12 zur Wintersonnenwende und ab da hat man schon kleine Aufgaben. Wie zum Beispiel 13 Wünsche für jede Rauhnacht verfassen. Ich kann euch sagen, für mich war das gar nicht so einfach, weswegen ich ein paar Bedenk-Tage benötigte.
Auch ist es immer dasselbe mit mir und dem Durchhaltevermögen, es gab ein paar Nächte, wo mich der Alltag überrannte und ich das Ritual doch kompakt und schnell durchgezogen habe, aber nicht wirklich konzentriert bei der Sache war. Es ist wie mit dem Weihnachtskalender, ab einem bestimmten Tag vergisst man halt ein, zwei Türchen. Das Gute ist, das deshalb keine Bestrafung wartet, sondern dass man eben weniger Zeit für sich nimmt. Nicht Ziel der Rauhnächte, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Für mich steht im nächsten Jahreswechsel eine Wiederholung an und wenn ich jedes Jahr mich mehr darauf konzentriere ist bestimmt irgendwann der Punkt erreicht, wo ich zufrieden mit mir und der Umsetzung bin.
Ich kann dieses Buch aber definitiv jedem Einsteiger Empfehlen, der sich erstmalig mit dem Thema beschäftigen möchte und seine Momente für sich sucht. Wer allerdings mehr ins Detail gehen will, sollte sich eine ausführlichere Lektüre zu Rate ziehen. Bei dem Verlag bekommt man allerdings nicht nur das Buch, sondern wird ebenso mit einem Tagebuch und einem Kartendeck ausgestattet, wenn man das denn will.
Meinung:
Durch die Traditionen und Rituale zu mehr Selbstfürsorge und Achtsamkeit
das war mir tatsächlich neu im Zusammenhang mit den Rauhnächten. Ich kannte diese Tradition nur mit den kleinen Dingen über Aberglauben und was man zwischen Weihnachten und Neujahr besser nicht tun sollte. Mit seinem Hausstand Umziehen und Wäsche waschen waren dabei die entscheidendsten Kriterien, die ich kannte. Woher das aber kam und warum, war mir unklar. Das diese Rituale immer mehr Aufmerksamkeit bekommen, nicht nur in sozialen Netzwerken, sondern auch im Bekanntenkreis, ließ mich dann näher hinhören.
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