Rezension Der Totenerwecker - Wrath James White -

 

Rezension Der Totenerwecker

- Wrath James White -

 ER ist der grausamste Serienmörder, den es je gab!


 
 


 Titel: Der Totenerwecker
 Autor: Wrath James White
 Verlag: Festa Verlag - Extrem
Übersetzung: Manfred Sanders
Erscheinungstag: 28.10.2013
Seitenzahl: 348 Seiten
Format: Taschenbuch
Stand alone


Inhalt:

ER ist der grausamste Serienmörder, den es je gab!

Seitdem der neue Nachbar Dale McCarthy in das Haus einzog, hat Sarah schreckliche Albträume. Sie träumt immer wieder, dass sie und ihr Mann in ihrer Wohnung brutal ermordet werden. Sarah weiß, dass dies nur wirre Ängste sind.

Bis sie eines Morgens erwacht und die Flecken auf dem Teppich und das Blut auf der Matratze bemerkt ...

Denn ER besitzt die einzigartige Fähigkeit, seine Opfer ohne Gedächtnis zurück ins Leben zu holen – um sie wieder und wieder zu quälen und zu töten.

Meinung:

Das war ein sehr angenehmer Buddyread mit Dori und recht spontan geplant. 6 Abschnitte und schon ging es los. Für mich war es das erste Buch von Wrath James White und das war das letzte Mal, das ich diesen Namen in diesem Beitrag schreibe. Nicht weil das Buch so schlecht war, sondern weil ich immer nach der richtigen Schreibweise spicke... 

Aber zum Buch. Als Erstes lernen wir den kleinen Dale McCarthy kennen, der in einem bescheidenen Elternhaus aufwächst. Brutalität und Vergewaltigung gehören hier zur Tagespflicht und recht schnell merken wir, was das für einen Einfluss auf Dale hat. Als dann eines nachts der Vater seine Frau so derbe "rannimmt", dass er im Rausch sie nicht nur tötet, vergewaltigt, sondern sogar häutet. Alles wird ganz aufmerksam von Dale beobachtet und als er dann die Polizei ruft, hofft man auf ein Ende des Grauens, aber nein, Dale kann seine Mutter mit seinem Atem zurückholen und heilen und alles ist beim Alten.
 
Wir hüpfen ein paar Jahre vor und lernen Sarah und ihrem Mann Josh kennen. Dale zieht in das Haus gegenüber ein und wir dürfen aufmerksam mitverfolgen, was Dale aus seiner Gabe macht. Ab hier geht der Spannungsbogen beträchtlich nach unten und wir lesen fast ausschließlich aus Sarahs Perspektive. Das mir diese Person von Beginn an massiv unsympathisch war, ändert auch nichts an dem Abfall der Handlung. Ständig wird alles wiederholt und dreht sich so oft im Kreis, das war schon anstrengend. Auch die Vergewaltigungen und Morde sind weniger detailliert beschrieben und immer und immer wieder dasselbe. Keine Abwechslung oder Kreativität. (Schon skurril diese beiden Worte in dem Kontext zu verwenden, verzeiht mir!) Wir hatten während des Lesens einige Fragen bezüglich Logik und Realitätssinn, aber auch hier wurden wir größtenteils mit den Antworten hängen gelassen. Das Ende wiederum hat etwas Überraschendes herausgeholt, rettet das Buch aber nur bedingt. Es lässt einen schon mit großen Fragezeichen im Kopf zurück und auch wenn ich den kleinen Twist recht amüsant fand, war mir das dazwischen und vorher doch zu unspektakulär.
 
Wer eine blutige, kurzweilige Geschichte lesen möchte, wo sich eine Vergewaltigung an die Nächste reiht und das weniger abwechslungsreich als erwartet, darf gerne zu diesem Buch greifen. Ein Muss ist es auf keinen Fall!





 

Kommentare