Rezension The Secret of the Secrets - Dan Brown -
Rezension The Secret of the Secrets
- Dan Brown -

Titel: The Secret of the Secrets
Autor: Dan Brown
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
Übersetzung: Dietmar Schmidt, Rainer Schumacher
Erscheinungstag: 09.09.2025
Seitenzahl: 884 Seiten
Format: Hard Cover
Stand alone
Inhalt:
Meinung:
Endlich wieder Robert Langdon und endlich wieder eine Story, die mich zumindest im Großteil mitgerissen hat. Ich habe lange überlegt, ob ich mir das Buch vor meinen Urlaub noch kaufe, weil es gut 800 Seiten hatte und ich mir sicher war, das wird nix mit beenden bis zum Abflug. Dann im Flieger nur Gepäck von 20 kg, das wird knapp, zeitlich und gewichtig. Ich bin dann aber doch schwach geworden und habe gleich in den ersten Tagen die Hälfte weggelesen. Dann die Frage: pausieren oder mit ins Handgepäck? Was hättet ihr gemacht? Robert Langdon besucht seine Freundin Kathrin Solomon in Prag und lauscht ihrem Buch über das Bewusstsein und andere neuronale Entdeckungen. Katherine ist auf Promotiontour zu ihrem ersten Werk und das deckt wiedermal Spektakuläres auf. Selbstverständlich treibt es auch das Gesindel aus den Gassen und die beiden stoßen bald auf ein anderes und geheimnisvolles Prag. Was hatte ich erwartet, nach Origin, sehr wenig und doch wurde ich überrascht von der Fülle an Informationen über Prag und an Spannung von den ersten 50 Seiten bis zum Schluss. Ihr habt hier wieder einen Robert Langdon in Hochform, auch wenn die Rätsel anfangs doch recht lösbar, sogar für mich waren. Aber die Konstellation zwischen dem Golem, Robert und Faukman waren schon sehr gelungen. Durch die wechselnden Perspektiven habt ihr zu jedem Kapitelende einen wunderbaren Cliffhanger und der trägt euch mühelos durchs Buch. Wie schon gesagt, ist dazu alles noch mit einer gehörigen Dosis Information über Prag, die Geschichte, Übermaß an technischen Informationen zum Bewusstsein und kleine Anekdoten zum Verlagswesen gespickt. Ich war schon ein paarmal in Prag, da es bei mir quasi um die Ecke liegt, aber auch jetzt sehe ich es wieder mit anderen Augen. Wie auch schon in Illuminati und Sakrileg habe ich mich auf die Spuren des Buches begeben und Roberts Hetzjagd durch die Gassen begleitet. Vom Petrin bis zu den Höhen des Veitsdoms wurde alles noch einmal erkundet und in das neue Licht gerückt. Besucht Prag, wenn ihr es noch nicht gesehen habt, die Stadt ist einfach wunderschön! Aber leider habe ich ein paar Kritikpunkte an dem Buch. Kathrine und Robert als ermittelndes Duett haben für mich ganz wunderbar funktioniert und damit auch die Vermittlung des allumfassenden Wissens, was beide in sich tragen. Aber ich kann gar nicht genau sagen, woran es liegt, aber ab der Mitte hatte mich das Buch etwas verloren. Die Hetzjagd wurde recht schnell ermüdend und auch die Querverweise haben schon einmal besser funktioniert. Ich hatte doch schlussendlich größere Enthüllungen und vor allem auch mehr Finesse erwartet. Nach dem großen Showdown am Ende zog sich das Buch noch gut 100 Seiten, auch da hatte ich so viel mehr erwartet, aber es war einfach nur ein sehr langer und erklärender Epilog, den ich so nicht für notwendig gehalten hätte. Klar, haben wir alle 10 Jahre auf den nächsten Band gewartet, aber auch hier muss ich sagen, wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich auch noch 1 Jahr länger auf das Taschenbuch warten können. Ich komme immer mehr ab davon den Trends zu folgen und gleich immer alles sofort lesen zu müssen. Es hatte nicht wirklich in meine Lesepläne gepasst und schlussendlich laufen einem die Geschichten ja nicht weg. Man kann 3 Jahre später immer noch darüber sprechen und das Buch bei würdiger Qualität gerne noch ein zweites Mal hypen....

Meinung:
Endlich wieder Robert Langdon und endlich wieder eine Story, die mich zumindest im Großteil mitgerissen hat. Ich habe lange überlegt, ob ich mir das Buch vor meinen Urlaub noch kaufe, weil es gut 800 Seiten hatte und ich mir sicher war, das wird nix mit beenden bis zum Abflug. Dann im Flieger nur Gepäck von 20 kg, das wird knapp, zeitlich und gewichtig. Ich bin dann aber doch schwach geworden und habe gleich in den ersten Tagen die Hälfte weggelesen. Dann die Frage: pausieren oder mit ins Handgepäck? Was hättet ihr gemacht?
Robert Langdon besucht seine Freundin Kathrin Solomon in Prag und lauscht ihrem Buch über das Bewusstsein und andere neuronale Entdeckungen. Katherine ist auf Promotiontour zu ihrem ersten Werk und das deckt wiedermal Spektakuläres auf. Selbstverständlich treibt es auch das Gesindel aus den Gassen und die beiden stoßen bald auf ein anderes und geheimnisvolles Prag.
Was hatte ich erwartet, nach Origin, sehr wenig und doch wurde ich überrascht von der Fülle an Informationen über Prag und an Spannung von den ersten 50 Seiten bis zum Schluss. Ihr habt hier wieder einen Robert Langdon in Hochform, auch wenn die Rätsel anfangs doch recht lösbar, sogar für mich waren. Aber die Konstellation zwischen dem Golem, Robert und Faukman waren schon sehr gelungen. Durch die wechselnden Perspektiven habt ihr zu jedem Kapitelende einen wunderbaren Cliffhanger und der trägt euch mühelos durchs Buch. Wie schon gesagt, ist dazu alles noch mit einer gehörigen Dosis Information über Prag, die Geschichte, Übermaß an technischen Informationen zum Bewusstsein und kleine Anekdoten zum Verlagswesen gespickt. Ich war schon ein paarmal in Prag, da es bei mir quasi um die Ecke liegt, aber auch jetzt sehe ich es wieder mit anderen Augen. Wie auch schon in Illuminati und Sakrileg habe ich mich auf die Spuren des Buches begeben und Roberts Hetzjagd durch die Gassen begleitet. Vom Petrin bis zu den Höhen des Veitsdoms wurde alles noch einmal erkundet und in das neue Licht gerückt. Besucht Prag, wenn ihr es noch nicht gesehen habt, die Stadt ist einfach wunderschön!
Aber leider habe ich ein paar Kritikpunkte an dem Buch. Kathrine und Robert als ermittelndes Duett haben für mich ganz wunderbar funktioniert und damit auch die Vermittlung des allumfassenden Wissens, was beide in sich tragen. Aber ich kann gar nicht genau sagen, woran es liegt, aber ab der Mitte hatte mich das Buch etwas verloren. Die Hetzjagd wurde recht schnell ermüdend und auch die Querverweise haben schon einmal besser funktioniert. Ich hatte doch schlussendlich größere Enthüllungen und vor allem auch mehr Finesse erwartet. Nach dem großen Showdown am Ende zog sich das Buch noch gut 100 Seiten, auch da hatte ich so viel mehr erwartet, aber es war einfach nur ein sehr langer und erklärender Epilog, den ich so nicht für notwendig gehalten hätte. Klar, haben wir alle 10 Jahre auf den nächsten Band gewartet, aber auch hier muss ich sagen, wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich auch noch 1 Jahr länger auf das Taschenbuch warten können. Ich komme immer mehr ab davon den Trends zu folgen und gleich immer alles sofort lesen zu müssen. Es hatte nicht wirklich in meine Lesepläne gepasst und schlussendlich laufen einem die Geschichten ja nicht weg. Man kann 3 Jahre später immer noch darüber sprechen und das Buch bei würdiger Qualität gerne noch ein zweites Mal hypen....

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