Rezension Brunnengeister - Christian Handel -
Rezension Brunnengeister
- Christian Handel -
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen. Sie könnten in Erfüllung gehen.
Schaurig-düstere Märchenadaption des Froschkönigs!

Titel: Brunnengeister
Autor: Christian Handel
Verlag: Piper Verlag
Erscheinungstag: 28.11.2024
Seitenzahl: 400 Seiten
Format: Hard Cover
Stand alone, gehört aber zu Märchenreihe
Inhalt:
Meinung:
Weihnachtszeit ist für mich Märchenzeit und da ich dieses ganz viel über den Autor Christian Handel gehört habe und nicht ein Buch von ihm mein Regal schmückt, wird es langsam Zeit. Ich habe mich für den Start an seine Märchen-Adaption von dem Froschkönig heran getraut und das Dornröschen liegt für den Dezember auch schon bereit. Die kleine Prinzessin Lina soll einen Prinzen aus dem fernen Land heiraten. Nur ist Lina keine typische Prinzessin. Mit ihrem Freund Klaas stiehlt sie sich am liebsten in den Wald und erlebt Abenteuer. Auch die Goldschmiedin bekommt von Lina mehr Aufmerksamkeit, als die Stickerei auf dem Nachttisch oder eine feine Teegesellschaft. Nun soll aber die dritte Tochter des Hauses heiraten und da kommt ihr der gefundene Wunschbrunnen im Wald doch ganz gelegen. Ich bin schon nach den ersten Seiten super in das Buch gekommen. Der Schreibstil ist märchenhaft umschreibend, sehr bildlich und flüssig zu lesen, was man im Fantasie-Genre ja nicht immer erwartet. Die Geschichte
ist gut erzählt und spannend, die typischen Elemente des
Original-Märchens werden geschickt verändert und doch komplett neu erzählt, allerdings
bleibt auch immer genug vom Original erhalten. Auch hat man sofort ein wunderbares Bild der Umgebung und der Sommerresidenz im Kopf genau wie die verschlungenen Pfade durch den Wald. Linas kecke und aufgeweckte Art passt perfekt zu der Geschichte und das auch Selbstzweifel und Schuld die arme Prinzessin quälen, passt hervorragend. Da wir die ganze Zeit aus Linas Perspektive lesen, entgehen uns natürlich auch ein paar Infos bis zum Schluss, aber auch das hat die Story spannend gestaltet. Das ganze Buch ist sehr düster gehalten, aber nicht so gruselig, dass es ein Horrorjunkie aus den Latschen haut. Man merkt, dass das Buch für jüngere Leser im frühen Teenageralter gedacht ist und damit mein gewohntes Leseverhalten etwas unterfordert. Aber das ist keine Kritik, denn ich finde Lina mit all ihren Problemen sehr anschaulich und nachvollziehbar geschildert, nur bin ich aus dem Alter schon länger herausgewachsen. Auch die
Familie selbst war sehr gut ausgearbeitet und handelte nicht nur für die Märchenzeit typisch, sondern auch wie man eben erwartet. Brunnengeister
war das erste Buch, dass ich von Christian Handel gelesen habe. Da ich
Märchen und Märchenadaptionen sehr mag, kam ich nicht um das Buch herum und werde sicherlich noch die anderen Teile lesen. Ich denke, dass es einer jüngeren Generation mehr zu empfehlen ist, aber wer in märchenhafte Stimmung kommen möchte und dabei etwas schaurige Elemente verträgt, ist hier genau richtig.
Meinung:
Weihnachtszeit ist für mich Märchenzeit und da ich dieses ganz viel über den Autor Christian Handel gehört habe und nicht ein Buch von ihm mein Regal schmückt, wird es langsam Zeit. Ich habe mich für den Start an seine Märchen-Adaption von dem Froschkönig heran getraut und das Dornröschen liegt für den Dezember auch schon bereit.
Die kleine Prinzessin Lina soll einen Prinzen aus dem fernen Land heiraten. Nur ist Lina keine typische Prinzessin. Mit ihrem Freund Klaas stiehlt sie sich am liebsten in den Wald und erlebt Abenteuer. Auch die Goldschmiedin bekommt von Lina mehr Aufmerksamkeit, als die Stickerei auf dem Nachttisch oder eine feine Teegesellschaft. Nun soll aber die dritte Tochter des Hauses heiraten und da kommt ihr der gefundene Wunschbrunnen im Wald doch ganz gelegen.
Ich bin schon nach den ersten Seiten super in das Buch gekommen. Der Schreibstil ist märchenhaft umschreibend, sehr bildlich und flüssig zu lesen, was man im Fantasie-Genre ja nicht immer erwartet. Die Geschichte
ist gut erzählt und spannend, die typischen Elemente des
Original-Märchens werden geschickt verändert und doch komplett neu erzählt, allerdings
bleibt auch immer genug vom Original erhalten. Auch hat man sofort ein wunderbares Bild der Umgebung und der Sommerresidenz im Kopf genau wie die verschlungenen Pfade durch den Wald. Linas kecke und aufgeweckte Art passt perfekt zu der Geschichte und das auch Selbstzweifel und Schuld die arme Prinzessin quälen, passt hervorragend. Da wir die ganze Zeit aus Linas Perspektive lesen, entgehen uns natürlich auch ein paar Infos bis zum Schluss, aber auch das hat die Story spannend gestaltet. Das ganze Buch ist sehr düster gehalten, aber nicht so gruselig, dass es ein Horrorjunkie aus den Latschen haut. Man merkt, dass das Buch für jüngere Leser im frühen Teenageralter gedacht ist und damit mein gewohntes Leseverhalten etwas unterfordert. Aber das ist keine Kritik, denn ich finde Lina mit all ihren Problemen sehr anschaulich und nachvollziehbar geschildert, nur bin ich aus dem Alter schon länger herausgewachsen. Auch die
Familie selbst war sehr gut ausgearbeitet und handelte nicht nur für die Märchenzeit typisch, sondern auch wie man eben erwartet.
Brunnengeister
war das erste Buch, dass ich von Christian Handel gelesen habe. Da ich
Märchen und Märchenadaptionen sehr mag, kam ich nicht um das Buch herum und werde sicherlich noch die anderen Teile lesen. Ich denke, dass es einer jüngeren Generation mehr zu empfehlen ist, aber wer in märchenhafte Stimmung kommen möchte und dabei etwas schaurige Elemente verträgt, ist hier genau richtig.

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