Rezension Opus G - Manfred Maurer -

 

Rezension Opus G

- Manfred Maurer -

 
Ein Sektenthriller, der sich lohnt?
 
 
 


 Titel: Opus G
 Autor: Manfred Maurer
 Verlag: Bastei Lübbe Verlag
Erscheinungstag: 01.01.1996
Seitenzahl: 218 Seiten
Format: Taschenbuch
Stand alone


Inhalt:

Nach der Trennung von seiner Frau, hat der Wiener Polizeifotograph Thomas Beck sein Leben nicht mehr im Griff. Trost spendet ihm nur seine neue Liebe: Whiskey. Eines Tages erreicht Beck ein Hilferuf seiner Schwester. Sie befürchtet, dass ihr 14-jähriger Sohn Frank Mitglied einer okkulten Sekte ist. Beck mit sich selbst beschäftigt, sieht darin keine Gefahr. Tage später wird die Leiche des Jungen im Prater gefunden, der vor seiner Ermordung missbraucht wurde. Beck fühlt sich schuldig. wenn er jemals wieder ruhig schlafen möchte, muss er den Mörder finden. Dann findet Beck in Franks Tagebuch ein Stichwort, was ihn auf eine gefährliche Spur führt: OPUS G!



Meinung:

So maximal motiviert bin ich in das neue Jahr gestartet, maximal hat mich der erste Monat zurückgeworfen. Nicht dass ich mich über die Menge beklage, nein, die Qualität war ernüchtern schlecht. Auch hier wieder ein so schlechtes Buch, was ich nur nicht abgebrochen habe, weil es so dünn war und so wenige Seiten hatte.
 
Und da sind wir genau bei dem Problem. Die wenigen Seiten zogen sich unendlich in die Länge. Das ist ein Buch von meiner Rache des Subs und ich bin ehrlich, das Buch liegt schon so lange bei mir und erstaunlichweise, weiß ich immer noch genau warum es eingezogen ist. Ich, noch Schulkind, habe den neuen Dan Brown "Sakrileg" gelesen und war fasziniert von der Thematik um Sekten und vor allem Opus G. Wer sich erinnert, diese spezielle Sekte spielte in dem Buch eine große Rolle. Ich musste also mehr wissen und habe mir via Ebay dieses kleine Ding zugelegt. Schule war stressig, andere Bücher hatten Vorrang und wie es nun mal so ist 20 Jahre später, holt mich mein Sub ein und ich will den nun endlich lesen. Warum nie eher? Keine Ahnung...
 
Also ran an den Speck und schon in den ersten Seiten war ich maximal genervt von dem Schreibstil, dem Schubladendenken und vor allem dem Protagonisten. Keine Ahnung wie der heißt, befindet sich irgendwo eine Inhaltsangabe, nein! Habe ich die vom Buch abgeschrieben, JA! Also nun ermittelt Beck, der Polizeifotograph ist, auf eigene Faust gegen eine Sekte, die seinen Neffen getötet hat und schwört Rache. Ja, genauso wenig war es tatsächlich. Völlig sinnfreie Handlungen, komplett überzogenes Ende und dazwischen viel Selbstjustiz und konfuse Gedanken. Habe ich etwas mehr zu der Sekte Opus G erfahren, auch Quatsch, null Komma null!!! 
 
So genug aufgeregt, spart euch das Geld, ist es nicht wert und wer Interesse daran verspürt, meins wäre zu verschenken! 😉
 
 

 

Kommentare