Rezension Der Astronaut - Andy Weir -
Rezension Der Astronaut
- Andy Weir -
Überlebenskampf im All und jede Menge scheinbar unmögliche
Problemlösungen!

Titel: Der Astronaut
Autor: Andy Weir
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungstag: 10.05.2021
Seitenzahl: 561 Seiten
Format: Taschenbuch
Stand alone
Inhalt:
Meinung:
Als ich die 12für26 von Thrill.tastic gelesen habe, ist mir sofort Andy Weir ins Auge gefallen. Sie hat das Buch gewählt wegen dem nahenden Kinofilm, aber ich dachte, dass ich das Buch schon viel zu lange auf dem Sub schmorren lasse. Ha, falsch gedacht, denn neben "der Marsianer" (meine Rache des Sub) und "Artemis" habe ich keinen Astronauten finden können. Ja gut, Julia möchte auch die anderen Bücher noch lesen und so kommen nicht nur 2 vom Sub runter, nein, auch dieser Neuzugang gar nicht erst darauf und damit standen 3 Buddyreads fest. Ryland Grace befindet sich alleine und ohne jede Erinnerung mitten im All. Eine scheinbar ausweglose Situation, aber mit jedem Fundstück, jeder Erinnerung und damit jeder Erkenntnis tasten wir uns an die Wahrheit heran. Offene Fragen bleiben bis zum Schluss, vor allem die Größte, ob er wieder nach Hause findet. Die ersten Kapitel waren wahnsinnig interessant. Dadurch das unser Astronaut das Gedächtnis verloren hat, sind nicht nur für ihn alle Informationen neu, sondern auch für den Leser. Durch diese Art der Beschreibung ist die Wissenschaft mit viel Emotionen gekoppelt und auch für ein Jedermann verständlich. Wir hatten beim Start überhaupt keine Probleme die wissenschaftlichen Fakten zusammen mit Ryland zu ergründen und damit alle Zusammenhänge besser zu verstehen. Da er sich alleine auf der Raumstation befand, war auch keiner da zum Fragen beantworten und mit jeder Erinnerung kamen tolle Erkenntnisse über Zusammenhang und Tatsachen. Wir lesen also in der Ich-Perspektive von Ryland Grace und rutschen nur ab und an mal in die Vergangenheit um sein Leben und seine Beweggründe kennenzulernen. Das machte den Spannungsbogen natürlich sehr groß und wir konnten nicht aufhören weiter in Erinnerungen zu graben. Dabei haben wir auch einen ganz wunderbaren Humor und das lockerte jede noch so ernste Situation mit ausreichend Charme auf. Auch kleine Vergleiche aus Film und Musikbranche lud zum Schmunzeln und verstehen ein. Das Buch zog sich keine Sekunde und wir waren mit jeder Seite überrascht, wie gut wissenschaftliche Zusammenhänge erklärt und vor allem bedacht wurden. Ich glaube, wir haben beide bis zu dem Zeitpunkt noch kein Buch gelesen, was in jeder Hinsicht an alles gedacht hat. Egal ob Relativitätstheorie, Komaverträglichkeit, Nahrungsmittelreserven, chemische Zustände, Beschaffenheit von Materialien oder das ein Mikroskop bei völliger Schwerelosigkeit nicht funktioniert. Jedes Detail wird uns sehr zugänglich von Ryland oder den Sprüngen in die Vergangenheit erklärt und das machte das Buch zum Genuss. Die Spannung war in jeder Seite vorhanden und dazu kommt eine Bandbreite an Emotionen, die keine Wünsche offen lassen. Das war tatsächlich mein erstes Highlight dieses Jahr, denn mit Humor, Trauer, Wissenschaft und Spannung hat mir Andy Weir eine neue Welt eröffnet, in die ich jederzeit wieder eintauchen möchte. Als Erstes natürlich möchte ich mir anschauen, ob Ryan Gosling ein ebenso guter Ryland Grace ist und dann werden die anderen Bände von ihm entdeckt.

Meinung:
Als ich die 12für26 von Thrill.tastic gelesen habe, ist mir sofort Andy Weir ins Auge gefallen. Sie hat das Buch gewählt wegen dem nahenden Kinofilm, aber ich dachte, dass ich das Buch schon viel zu lange auf dem Sub schmorren lasse. Ha, falsch gedacht, denn neben "der Marsianer" (meine Rache des Sub) und "Artemis" habe ich keinen Astronauten finden können. Ja gut, Julia möchte auch die anderen Bücher noch lesen und so kommen nicht nur 2 vom Sub runter, nein, auch dieser Neuzugang gar nicht erst darauf und damit standen 3 Buddyreads fest.
Ryland Grace befindet sich alleine und ohne jede Erinnerung mitten im All. Eine scheinbar ausweglose Situation, aber mit jedem Fundstück, jeder Erinnerung und damit jeder Erkenntnis tasten wir uns an die Wahrheit heran. Offene Fragen bleiben bis zum Schluss, vor allem die Größte, ob er wieder nach Hause findet.
Die ersten Kapitel waren wahnsinnig interessant. Dadurch das unser Astronaut das Gedächtnis verloren hat, sind nicht nur für ihn alle Informationen neu, sondern auch für den Leser. Durch diese Art der Beschreibung ist die Wissenschaft mit viel Emotionen gekoppelt und auch für ein Jedermann verständlich. Wir hatten beim Start überhaupt keine Probleme die wissenschaftlichen Fakten zusammen mit Ryland zu ergründen und damit alle Zusammenhänge besser zu verstehen. Da er sich alleine auf der Raumstation befand, war auch keiner da zum Fragen beantworten und mit jeder Erinnerung kamen tolle Erkenntnisse über Zusammenhang und Tatsachen. Wir lesen also in der Ich-Perspektive von Ryland Grace und rutschen nur ab und an mal in die Vergangenheit um sein Leben und seine Beweggründe kennenzulernen. Das machte den Spannungsbogen natürlich sehr groß und wir konnten nicht aufhören weiter in Erinnerungen zu graben. Dabei haben wir auch einen ganz wunderbaren Humor und das lockerte jede noch so ernste Situation mit ausreichend Charme auf. Auch kleine Vergleiche aus Film und Musikbranche lud zum Schmunzeln und verstehen ein. Das Buch zog sich keine Sekunde und wir waren mit jeder Seite überrascht, wie gut wissenschaftliche Zusammenhänge erklärt und vor allem bedacht wurden. Ich glaube, wir haben beide bis zu dem Zeitpunkt noch kein Buch gelesen, was in jeder Hinsicht an alles gedacht hat. Egal ob Relativitätstheorie, Komaverträglichkeit, Nahrungsmittelreserven, chemische Zustände, Beschaffenheit von Materialien oder das ein Mikroskop bei völliger Schwerelosigkeit nicht funktioniert. Jedes Detail wird uns sehr zugänglich von Ryland oder den Sprüngen in die Vergangenheit erklärt und das machte das Buch zum Genuss. Die Spannung war in jeder Seite vorhanden und dazu kommt eine Bandbreite an Emotionen, die keine Wünsche offen lassen.
Das war tatsächlich mein erstes Highlight dieses Jahr, denn mit Humor, Trauer, Wissenschaft und Spannung hat mir Andy Weir eine neue Welt eröffnet, in die ich jederzeit wieder eintauchen möchte. Als Erstes natürlich möchte ich mir anschauen, ob Ryan Gosling ein ebenso guter Ryland Grace ist und dann werden die anderen Bände von ihm entdeckt.

Hallo July,
AntwortenLöschenwen wundert's, ich mag die Bücher von Andy Weir auch recht gerne. :) Planst du, den Film im Kino zu sehen?
Liebe Grüße
Nicole
Ja absolut. Ich bin zwar bis zum 22.03 im Urlaub, aber danach muss ich unbedingt ins Kino. Ich bin sehr auf die Umsetzung gespannt und ob es dieselbe Stimmung zu vermitteln schafft!
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