Rezension Das Geheimnis der großen Schwerter Reihe - Tad Williams
Rezension Das Geheimnis der großen Schwerter Reihe
- Tad Williams -
High Fantasie auf einem Level, das ist nichts für Anfänger!
»Dieses Werk hat mich inspiriert ›Game of Thrones‹ zu schreiben … es ist eine meiner liebsten Fantasyreihen.«
George R. R. Martin über »Das Geheimnis der großen Schwerter«
George R. R. Martin über »Das Geheimnis der großen Schwerter«
!!!!SPOILERANLEITUNG!!!!
Ich möchte hier die komplette Reihe rezensieren, da aber teilweise Jahre zwischen den Bänden liegt, füge ich eine Spoiler Zone ein. Bedeutet unter jedem Teilabschnitt einen Spoiler auf den kompletten Inhalt,
da ich befürchte, dass wir uns zeitnah nicht mehr an alle Zusammenhänge
erinnern werden. Im Falle ihr wollt die Reihe noch lesen also nicht
beachten und für alle, die es auch vergessen, gern geschehen! 😉
Rezension Drachenbeinthron

Titel: Drachenbeinthron
Autor: Tad Williams
Verlag: Klett Verlag
Übersetzung: Verena C. Harksen
Erscheinungstag: 04.03.2017 (Neuauflage)
Seitenzahl: 992 Seiten
Format: Paperback
Geheimnis der großen Schwerter Reihe: Band 1
Inhalt:
Der
betagte König Johan liegt im Sterben und um die Thronfolge entbrennt
ein hinterhältiger Kampf zwischen seinen Söhnen Elias und Josua. Der
Küchenjunge Simon, der wegen seiner Zerstreutheit auch Mondkalb genannt
wird, gerät mitten in die Auseinandersetzungen um die Herrschaft über
Osten Ard.
Meinung:
Wenn
man mal davon absieht, dass wir diesen rießen Wälzer tatsächlich im
August begonnen haben und heute der Oktober 2022 anfängt, könnt ihr euch
vorstellen, wie lange wir für einen oder zwei Abschnitte immer gebraucht
haben. Die Welt ist so etwas von komplex, das man dies nicht mal schnell
zum Feierabend weg liest, sondern der Leser sich richtig konzentrieren
muss. Zum einen liegt das an den Namen (eventuell keltischer Natur) und
sicherlich an den ganzen Verbindungen und Bezügen, die ich mir in meinem
Alter nicht mehr merken kann... Es fiel mir unglaublich schwer zu
merken, wer wie zu wem steht und was das für eine Auswirkung auf die
Politik haben könnte... Aber das wäre auch der einzige
Kritikpunkt, was für mich keiner ist. Denn liegt es nicht in der
Intention eines Autors, dass man sich mit dem Buch beschäftigt und es
genießt. Nur so kann man die wahrscheinlich jahrelange Arbeit würdigen
und deshalb jetzt noch etwas Schwärmerei.
Die Figuren waren mir
sehr sympathisch und ich musste oft über Witz und Belanglosigkeiten
lachen. Die Welt und die Natur sind so wunderbar beschrieben, dass man es
am liebsten selbst sehen und entdecken würde. Kleine Überraschungen
hält es in jedem Fall bereit, egal ob man die Lebewesen oder den Verlauf
meint. Und nicht zu vergessen dieses wohlige Gefühl das es noch so viel
zu entdecken gibt und man sich einfach nur auf die Folgebände freut.
!!!ACHTUNG AB HIER INHALTLICH KOMPLETT GESPOILERT!!!
Am Anfang folgen wir Simon und seinen Alltag auf dem Hofe des Drachenbeinthrons. Nach Johans Tod wurde sein älterer Sohn Elias der neue Hochkönig.
Gegenüber seinem jüngeren Bruder Josua, verhält sich Elias misstrauisch
und heimtückisch. Der unheilvolle Einfluss des Zauberers Pryrates,
führt sogar dazu, dass er seinen Bruder einkerkern lässt. Zufällig
entdeckt Simon den Prinzen im Verließ und befreit ihn mit Doktor
Morgenes Hilfe. Pryrates stellt Meister und Lehrling, der Doktor muss
dafür mit dem Leben
bezahlen. Nachdem Simon vom Hofe flieht, hilft der Troll Binabik dem Jungen, in der
Wildnis zu überleben und gemeinsam spekulieren sie, was wohl die Ursache
für die fatalen Veränderungen in Osten Ard sein mag. Während der
seltsamen Abenteuer wird Simon immer mehr von dunklen Träumen geplagt. Neben Simons Geschichte wird auch von den Erlebnissen anderer Figuren des Landes erzählt.
Diese umfassen unter anderem Herzog Isgrimnur von Rimmersgard, Maegwin,
die Tochter des Königs Lluth von Hernystir und Tiamak, einen Schreiber
aus einem Sumpfdorf im Süden.Simon versucht unterdes die Feste Naglimund und den Prinzen Josua zu erreichen, wo ihm Zuflucht
gewährt wird. Auf dem Weg dorthin befreit er einen der sagenumwobenen
Sithi aus einer Falle, woraufhin dieser ihm einen weißen Pfeil zum
Geschenk macht. So erfährt die Gemeinschaft, dass Elias sich mit dem legendären untoten
Sturmkönig verbündet und von diesem das mächtige Schwert „Leid“ erhalten
hat. Zusammen mit den Schwertern „Dorn“ und „Minneyar“ gehört „Leid“ zu den drei großen Schwertern. Von Leid ist bekannt, wo es sich befindet, und Minneyar glauben die
Anwesenden versteckt auf dem Hochhorst. Einzig das Schwert Dorn scheint
unerreichbar, dass einer alten Geschichte nach in den eisigen Bergen des
Nordens verloren gegangen sein soll.
Daher machen sich Simon, Binabik und einige weitere Begleiter auf
den Weg, das Schwert zu suchen und zu Prinz Josua zurückzubringen. Auf dem Weg geraten sie in einen Kampf mit einem Drachen, doch Simon gelingt es,
diesen mit Dorn zu verletzen, wird aber vom Blut des Drachen getroffen,
wodurch er fortan eine weiße Strähne trägt, die ihm den Namen „Simon
Schneelocke“ einbringt. Unterdessen greift König Elias Naglimund an. Seine Truppen werden von
den ebenfalls unsterblichen Nornen, Verwandten der Sithi unterstützt,
wodurch Naglimund in kürzester Zeit fällt und Prinz Josua zusammen mit
den Verbliebenen seines Hofstaates fliehen muss.
Rezension Abschiedsstein

Titel: Abschiedsstein
Autor: Tad Williams
Verlag: Klett Verlag
Übersetzung: Verena C. Harksen
Erscheinungstag: 04.03.2017 (Neuauflage)Seitenzahl: 896 SeitenFormat: Paperback
Geheimnis der großen Schwerter Reihe: Band 2
Inhalt:
Welche Ziele verfolgen aber die geheimnisvollen Elbenvölker der
Nornen und Sithi, denen das Land einst gehörte. Der untote Elbenprinz
Ineluki kehrt zurück und die Rache an den Menschen für vor langer Zeit
erlittenes Unrecht ist nicht mehr fern.Meinung:
Fast direkt im Anschluss haben wir uns dem 2. Band der Reihe gewidmet. Allerdings haben auch wir wieder 2 Monate dafür benötigt. Das ist etwas sehr Merkwürdiges. Man liest so gerne in den Bänden, aber es zieht sich. Die Schrift ist klein, die Seiten groß und der Inhalt nicht leicht verständlich. Dazu kommt ein sehr umfangreiches WorldBuilding und eine Charakterstudie vom Allerfeinsten. Da hilft in Karte und Glossar immer wieder vor und zurück zu blättern.
Dieser Band war leider weniger spektakulär und leider auch ein wenig zäh. Jetzt teilen sich die Wege fast aller Beteiligter und man muss schon dranbleiben und genau aufnehmen, wo die Reise uns hinführt. Die Beschreibungen dessen sind natürlich wieder sehr bildlich und komplex, aber dafür umso schöner darin zu versinken. Für den 3. Band dürfen wir uns nicht so viel Zeit lassen, denn ich befürchte, dass sich dann alles wieder im Nichts auflöst, was wir uns hier erarbeiten. Aber dafür ja die inhaltliche Zusammenfassung. Wir sind alt und unsere grauen Zellen, verdrängen schnell...

!!!ACHTUNG AB HIER INHALTLICH KOMPLETT GESPOILERT!!!
Simon muss Binabik befreien, der von seinem eigenen Volk zum Tode
verurteilt wurde. Ihm wird zur Last gelegt, seine Verlobte, Sisqi,
verlassen zu haben und für den anomal andauernden Winter verantwortlich
zu sein. Zu der Zeit, in der Binabik mit Simon unterwegs war, hätte
eigentlich ein wichtiges Ritual stattfinden sollen, das Binabik in
Vertretung seines gestorbenen Meisters, des „singenden Mannes“, hätte
durchführen sollen.
Binabik verfällt in eine Art Apathie und will das Urteil kampflos
hinnehmen. Nur auf Drängen von Simon und Sisqi beginnt Binabik,
halbherzig um sein Leben zu kämpfen.
Nur sehr widerwillig lassen der Hirte und die Jägerin – Herrscher
der Trolle und Sisqis Eltern – Binabik ziehen, als dieser verspricht,
mit Hilfe der Schriftrollen seines Meisters den dauernden Winter beenden
zu können, in dem er Prinz Josua bei seinem Kampf gegen den Sturmkönig
unterstützt.
In einem Traum wird Simon von der Hexe Geloë, die ihm schon bei
seiner Reise nach Naglimund geholfen hat, zum Abschiedsstein gerufen,
einem Ort, an dem sie angeblich eine Weile sicher vor dem Sturmkönig und
König Elias sind und zu dem sich Josua mit seinem Gefolge
durchzuschlagen versucht.
Nach langer beschwerlicher Reise erreichen Simon und seine
Begleiter ein verlassenes Dorf, in dem nur noch die mysteriöse Skodi mit
ihren Kindern lebt. Dort werden sie freundlich aufgenommen, doch in der
Nacht stellt sich heraus, dass Skodi mit den Dienern des Sturmkönigs
(der roten Hand) im Bunde steht und diesem im Tausch gegen Macht das
Schwert Dorn anbietet, das Simon zu Josua zu bringen versucht.
In einer verzweifelten Befreiungsaktion wird Simon von Binabik
getrennt und wird nach tagelangem Hungern und Frieren in den eisigen
Kälten von Jirikis Schwester Aditu gerettet und als erster Sterblicher
in die große Stadt der Sithi, Jao é-Tinukai'i, gebracht. Jirikis Eltern,
die Herrscher der Sithi, heißen diese Tat nicht gut und verurteilen
Simon dazu, die Stadt nie wieder verlassen zu dürfen.
Nachdem der Sturmkönig zusammen mit seiner Verbündeten, der
Nornenkönigin, die Stadt überfallen hat, wobei die älteste lebende
Sitha, Amerasu, getötet wurde, wird Simon gestattet, die Stadt zu
verlassen, und wird von Aditu zum Stein des Abschieds begleitet, wo er
wieder mit Binabik und Prinz Josua zusammentrifft.
Parallel dazu wird über die Reise Prinzessin Miriamels erzählt,
Nichte von Josua und Tochter von Elias. Sie war kurz vor der Belagerung
Naglimunds von dort geflohen, um bei ihren Verwandten im Süden um Hilfe
für Josua zu bitten. Simon hatte sie auf seiner Reise nach Naglimund als
Dienerin verkleidet kennengelernt und sich verliebt, bevor er sie als
Prinzessin erkannte. Rezension Die Nornenkönigin

Titel: Nornenkönigin
Autor: Tad Williams
Verlag: Klett Verlag
Übersetzung: Verena C. Harksen
Erscheinungstag: 04.03.2017 (Neuauflage)
Seitenzahl: 864 SeitenFormat: Paperback
Geheimnis der großen Schwerter Reihe: Band 3
Inhalt:
Wie eine alte Weissagung verrät, wird erst dann Friede in Osten
Ard einkehren, wenn die drei Großen Schwerter »Leid«, »Hellnagel« und
»Dorn« wieder vereinigt sind.Meinung:
Die Klappentexte werden immer kürzer und der Inhalt immer komplexer. Wir befinden uns jetzt schon im dritten Teil der Reihe und wenn man wie wir ca. 2 Jahre Pause dazwischen hat, weiß man nicht mehr alles. Das wir jetzt so oft gestockt haben, war damit unsere Schuld und der 4. Band darf tatsächlich nicht länger als Wochen warten. Ich hoffe demnach diesmal klappt es...
Nichts desto trotz war auch der dritte Teil, wie nach Hause kommen. Wir wussten nicht mehr wer Wer war und die Zusammenhänge zwischen den Zeilen, aber dafür hat die Welt mit ihrer Mystik und Schönheit uns mit offenen Armen willkommen geheißen. Jeden Tag ein Abschnitt voller Wunder, Geheimnisse, Heldentaten und Fabelwesen hat uns den Alltag vergessen lassen und die Sympathien und Antipathien zu den Protagonisten kam schnell zurück. Simon ist immer noch der Jammerlappen aus den ersten Bänden und hat uns stellenweise zur Weißglut gebracht. Aber auch andere Charaktere machen eine interessante Entwicklung durch und wir bemerken wie viele an ihren Aufgaben wachsen und der Geschichte etwas unglaublich Interessantes geben. Vor allem hat man hier nicht das Gefühl, das Übermenschen den Krieg führen. Man bricht vor Erschöpfung zusammen, hat Schlafstörungen und Gewissensbisse, die Summe aller Idee führt zum Erfolg und das finde ich klasse. Das niemand explizit hervorgehoben wird, sondern die Arbeit aller gewürdigt wird und dabei jeder noch menschlich bleibt. Hier passiert richtig viel und jede Seite macht mehr Spaß zu lesen. Dieser Teil ist um einiges besser wie der Vorgängerband und noch auf derselben Höhe wie Band 1. Auch finde ich die Erzählseite von Miriamel so spannend und gut geschrieben. Da passiert richtig viel und wird nicht nur mit Fakten und Spekulationen um sich geworfen.
!!!ACHTUNG AB HIER INHALTLICH KOMPLETT GESPOILERT!!!
Simon wird zum Ritter geschlagen, als Belohnung dafür, dass er Josua das Schwert Dorn gebracht hat. Es stellt sich heraus, dass das Schwert „Minneyar“ in
Wirklichkeit das Schwert „Hellnagel“ des verstorbenen Hochkönigs Johann
ist und diesem von Elias mit ins Grab gelegt wurde. Miriamel hat sich und Cadach nach langen Irrfahrten und Gefangenschaft von dem Baron befreit und wird von Herzog Isgrimnur
gefunden. In der schäbigen Herberge, in der sie zusammen mit ihrem
Begleiter, dem fragwürdigen Mönch Cadrach, untergekommen ist, lebt ein
alter, geistig verwirrter Mann. Isgrimnur erkennt ihn als Camaris, den
lange tot geglaubten ersten Ritter König Johanns und einstiger Besitzer
von Dorn. Zusammen machen sich Miriamel, Cadrach, Isgrimnur, Camaris und
Tiamak, der ebenfalls dorthin gelangt ist, auf den Weg zum
Abschiedsstein. Unterwegs stellen sie fest, dass nicht nur das Wetter vom
Sturmkönig beeinflusst wird, sondern auch einige Tiere, vornehmlich
grässliche Kreaturen. König Elias schickt eine Armee aus, die Josuas Lager auf dem
Abschiedsstein vernichten soll. In einer langen, blutigen Schlacht
erringen Josuas Truppen jedoch einen knappen Sieg, und der Anführer des
königlichen Heers (Graf Fengbald, dem Prinzessin Miriamel versprochen
war) wird getötet. Nachdem Miriamel, Isgrimnur, Tiamak und Camaris auf dem
Abschiedsstein ankommen (Cadrach war zuvor geflohen), erlangt Camaris
sein Gedächtnis und die Erinnerung an eine entsetzliche Schuld wieder. Josua beschließt, die Länder im Süden von ihrem unrechtmäßigen
Herrscher zu befreien und dadurch ein Heer aufzustellen, das es mit
Elias aufnehmen kann. Da das einfache Volk auf dem Abschiedsstein
alleine schutzlos wäre, zieht die ganze Bevölkerung nach Süden. Unterwegs werden sie von einer Gruppe Nornen überfallen.
„Utuk'kus Klauen“ versprühen ein lähmendes Gift und wollen Camaris
töten. Nur Geloë und Aditu bemerken etwas davon und eilen ihm zur Hilfe.
Bei dem Rettungsversuch wird Geloë getötet, die zuvor eine tragende
Rolle als Heilerin und Beraterin in der Gruppe eingenommen hat. Erst
Tiamaks Eingreifen kann die Klauen vertreiben, indem er das ganze Zelt
in Brand setzt. In derselben Nacht will Miriamel zu ihrem Vater flüchten. Sie
glaubt zu wissen, warum er so zerstörerisch gehandelt und sich mit dem
Sturmkönig eingelassen hat. Simon bemerkt das als einziger, und weil er heimlich in sie
verliebt ist, begleitet er sie auf der gefährlichen Reise als
Beschützer, da er sie nicht zum Bleiben überreden kann.
Rezension Der Engelsturm

Titel: Der EngelsturmAutor: Tad Williams Verlag: Klett Verlag Übersetzung: Verena C. Harksen Erscheinungstag: 04.03.2017 (Neuauflage)Seitenzahl: 896 Seiten Format: Paperback Geheimnis der großen Schwerter Reihe: Band 4
Inhalt:
Gelingt es Simon zusammen mit Prinzessin Miriam das Schwert
Hellnagel zu finden? Das Grab König Johans ist leer und die alte
Prophezeiung scheint sich ganz anders zu erfüllen als gedacht.Meinung:
Der
Start ist schon wieder richtig spektakulär und zieht einen sofort ins
Buch. Obwohl die Pause doch länger war, wie ursprünglich geplant, hat
mir der Inhalt der ersten 30 Seiten Zusammenfassung noch viel gesagt.
Außerdem hat mir meine eigene Kurzinfo hier drüber doch recht viel genützt. Die Beziehung zwischen Simon und Miriamel war für mich in dem Band recht strapaziös. Einerseits waren kleine Annäherungen recht niedlich, aber dann haben wir wieder die Tollpatschigkeit von Simon oder die sture, arrogante und nervige Art von Miriamel, die einen die schönen Momente reichlich madig machen. Am liebsten war ich beim Lesen in der Nähe von Binabik oder Josua und Jirkiri. Obwohl mich hier teileweise Örtlichkeiten oder Kriegsgeschehen etwas rausgebracht haben und sich stellenweise unendlich zogen. Man hatte während der Schlachten wenig inhaltliches Vorankommen, eher dachte man ständig, dass man auf der Stelle tritt. Bei Simon, Binabik und Miriamel findet da wesentlich mehr Bewegung statt und wir treffen auf viele alte Bekannte. Mittig hatte ich das Gefühl, dass sich die Stränge so gar nicht verbinden wollen, was sich stellenweise bis zum Ende hinzog. Zusammenfassend ein großes episches Finale für den 4. Band der Reihe. Seine Längen haben das Ganze im Nachhinein betrachtet wirklich zur Herausforderung gemacht und uns verging ganz schön die Lust am Lesen und die Ausdauer in dem Buch lies schon zu wünschen übrig. Wir sind uns zum jetzigen Zeitpunkt auch beide unsicher, ob wir die Reihe weiterhin verfolgen wollen.

!!!ACHTUNG AB HIER INHALTLICH KOMPLETT GESPOILERT!!!
Wir steigen wieder in das Buch ein, als die Nornen das Camp von Josua überfallen und Geloë tödlich verletzt wird und sich in die Wälder zum Sterben zurück zieht. Bei den Bestandsmeldungen der Gardisten fällt Josua auf, dass Miriamell und Simon fehlen und der kurze Brief, gibt Aufschluss über deren Verbleib. Das sich das Lager große Sorgen macht, davon bekommen Simon und die Prinzessin nichts mit und reisen zielstrebig in die Wälder von Aldheorte. Da unterrichten sie sich gegenseitig im Schwertkampf und im Bogenschießen als dann nach Erkynland zum Hochhorst weiterzuziehen um Hellnagel aus den Klauen von Elias zu befreien. Während ihrer Reise kommen sie sich peu a peu näher und auch kleine Gesten bekommen einen niedlichen Sinn. Parallel dazu zieht auch Josua weiter nach Nabbanai um weitere Verbündete für seinen Krieg gegen die Nornen und Elias zu finden. Camaris wird dabei zur Schlüsselfigur, da er jetzt mit seinen Erinnerungen nicht mehr totgeglaubt wird. Auch Elois und Jirkiri kämpfen an der Naglimund Front gegen die Nornen. Auf der Reise zum Hochhorst geraten Miriamel und Simon in die
Gefangenschaft der Feuertänzer, einer skrupellosen Sekte von Anhängern
des Sturmkönigs. Diese wollen sie einem Diener des Sturmkönigs opfern.
Erst durch das unerwartete Auftauchen Binabiks, der den beiden gefolgt
ist, können sie sich befreien und fliehen weiter in Richtung Hochhorst. Dort angekommen wollen Simon und Binabik zuerst das Schwert
Hellnagel aus dem Grab Priester Johanns holen. Sie stellen jedoch fest,
dass es nicht mehr dort ist. Stattdessen finden sie ein Loch im Boden. Als sie es genauer untersuchen wollen, stürzt Simon hinein und findet sich erneut in den Tiefen unter dem Hochhorst, der alten Sithi-Stadt Asu'a wieder.
Nachdem er dort erneut lange umhergeirrt ist, findet er den Zugang zum Hochhorst. Da der Hochhorst inzwischen viele Nornen beheimatet, wird er jedoch gefangen genommen und in die Schmiede gebracht, wo er von Inch gequält wird. Inch lässt ihn bald an ein großes Wasserrad binden. Dort verbleibt Simon viele Tage und Nächte, hungrig, durstig und halb wahnsinnig, bis er bereit ist, aufzugeben und einfach zu sterben. Doch in dem Moment findet ihn der blinde und verrückte Graf
Guthwulf. Simon kann ihn überreden, ihn zu befreien. Geschwächt findet ihn
Inch wieder und will ihm endgültig den Garaus machen. Doch mit der Hilfe
anderer Zwangsarbeiter gelingt es, Inch zu töten. Simon und Guthwulf
fliehen in dessen Versteck. Simon stellt fest, dass Guthwulf Hellnagel
bei sich hat. Offensichtlich hat dieser das Schwert aus dem Grab
gestohlen. In derselben Nacht stirbt Guthwulf als Folge seines
Wahnsinns. Simon dringt erneut in den Hochhorst ein, wo inzwischen auch
Binabik und Miriamel eingetroffen sind. Camaris, der erneut den Verstand
verloren hat, ist ebenfalls mit Dorn auf dem Weg in den Hochhorst.
Somit sind alle drei großen Schwerter dort versammelt. König Elias erscheint mit Leid, Camaris mit Dorn. Als Simon mit
Hellnagel auftaucht und keine Macht mehr über seinen Körper hat,
berühren sich die drei Schwerter, und der Sturmkönig beginnt, Besitz von
Elias Körper zu nehmen. Pryrates versucht, den Sturmkönig unter seinen Willen zu zwingen. Als dies fehlschlägt, wird er von ihm getötet.
Prinzessin Miriamel gelingt es, zu ihrem Vater zu sprechen, der
das verursachte Elend bedauert. Miriamel greift sich den Weißen Pfeil
und erschießt ihren Vater. Ineluki versucht daraufhin, sich in einem der
anderen Anwesenden zu manifestieren. Simon und die anderen verschließen
ihren Geist und die körperlose Seele Inelukis wird ins Nichts gesogen,
als das von den Schwertern geöffnete Tor verschwindet. Als der
Engelsturm zusammenstürzt, fliehen die vier und treffen draußen wieder
mit Josuas Truppen zusammen, die in den letzten Stunden eine Schlacht
mit den Truppen des Königs ausfochten.
Simon, der bisher dachte, sein Vater sei ein einfacher Fischer
gewesen, entdeckt, dass er der Nachkomme und damit Erbe des vorherigen
letzten Königs ist. Dies erlaubt es Simon und Miriamel, die er immer für
zu hochrangig für ihn gehalten hat, zu heiraten und gemeinsam die
Herrschaft über Osten Ard zu übernehmen.
Meinung:
Wenn
man mal davon absieht, dass wir diesen rießen Wälzer tatsächlich im
August begonnen haben und heute der Oktober 2022 anfängt, könnt ihr euch
vorstellen, wie lange wir für einen oder zwei Abschnitte immer gebraucht
haben. Die Welt ist so etwas von komplex, das man dies nicht mal schnell
zum Feierabend weg liest, sondern der Leser sich richtig konzentrieren
muss. Zum einen liegt das an den Namen (eventuell keltischer Natur) und
sicherlich an den ganzen Verbindungen und Bezügen, die ich mir in meinem
Alter nicht mehr merken kann... Es fiel mir unglaublich schwer zu
merken, wer wie zu wem steht und was das für eine Auswirkung auf die
Politik haben könnte...
Aber das wäre auch der einzige
Kritikpunkt, was für mich keiner ist. Denn liegt es nicht in der
Intention eines Autors, dass man sich mit dem Buch beschäftigt und es
genießt. Nur so kann man die wahrscheinlich jahrelange Arbeit würdigen
und deshalb jetzt noch etwas Schwärmerei.
Die Figuren waren mir sehr sympathisch und ich musste oft über Witz und Belanglosigkeiten lachen. Die Welt und die Natur sind so wunderbar beschrieben, dass man es am liebsten selbst sehen und entdecken würde. Kleine Überraschungen hält es in jedem Fall bereit, egal ob man die Lebewesen oder den Verlauf meint. Und nicht zu vergessen dieses wohlige Gefühl das es noch so viel zu entdecken gibt und man sich einfach nur auf die Folgebände freut.
Die Figuren waren mir sehr sympathisch und ich musste oft über Witz und Belanglosigkeiten lachen. Die Welt und die Natur sind so wunderbar beschrieben, dass man es am liebsten selbst sehen und entdecken würde. Kleine Überraschungen hält es in jedem Fall bereit, egal ob man die Lebewesen oder den Verlauf meint. Und nicht zu vergessen dieses wohlige Gefühl das es noch so viel zu entdecken gibt und man sich einfach nur auf die Folgebände freut.

!!!ACHTUNG AB HIER INHALTLICH KOMPLETT GESPOILERT!!!
!!!ACHTUNG AB HIER INHALTLICH KOMPLETT GESPOILERT!!!
!!!ACHTUNG AB HIER INHALTLICH KOMPLETT GESPOILERT!!!
!!!ACHTUNG AB HIER INHALTLICH KOMPLETT GESPOILERT!!!
Am Anfang folgen wir Simon und seinen Alltag auf dem Hofe des Drachenbeinthrons. Nach Johans Tod wurde sein älterer Sohn Elias der neue Hochkönig.
Gegenüber seinem jüngeren Bruder Josua, verhält sich Elias misstrauisch und heimtückisch. Der unheilvolle Einfluss des Zauberers Pryrates, führt sogar dazu, dass er seinen Bruder einkerkern lässt. Zufällig entdeckt Simon den Prinzen im Verließ und befreit ihn mit Doktor Morgenes Hilfe. Pryrates stellt Meister und Lehrling, der Doktor muss dafür mit dem Leben bezahlen.
Gegenüber seinem jüngeren Bruder Josua, verhält sich Elias misstrauisch und heimtückisch. Der unheilvolle Einfluss des Zauberers Pryrates, führt sogar dazu, dass er seinen Bruder einkerkern lässt. Zufällig entdeckt Simon den Prinzen im Verließ und befreit ihn mit Doktor Morgenes Hilfe. Pryrates stellt Meister und Lehrling, der Doktor muss dafür mit dem Leben bezahlen.
Nachdem Simon vom Hofe flieht, hilft der Troll Binabik dem Jungen, in der
Wildnis zu überleben und gemeinsam spekulieren sie, was wohl die Ursache
für die fatalen Veränderungen in Osten Ard sein mag. Während der
seltsamen Abenteuer wird Simon immer mehr von dunklen Träumen geplagt.
Neben Simons Geschichte wird auch von den Erlebnissen anderer Figuren des Landes erzählt.
Diese umfassen unter anderem Herzog Isgrimnur von Rimmersgard, Maegwin,
die Tochter des Königs Lluth von Hernystir und Tiamak, einen Schreiber
aus einem Sumpfdorf im Süden.
Simon versucht unterdes die Feste Naglimund und den Prinzen Josua zu erreichen, wo ihm Zuflucht
gewährt wird. Auf dem Weg dorthin befreit er einen der sagenumwobenen
Sithi aus einer Falle, woraufhin dieser ihm einen weißen Pfeil zum
Geschenk macht. So erfährt die Gemeinschaft, dass Elias sich mit dem legendären untoten
Sturmkönig verbündet und von diesem das mächtige Schwert „Leid“ erhalten
hat. Zusammen mit den Schwertern „Dorn“ und „Minneyar“ gehört „Leid“ zu den drei großen Schwertern. Von Leid ist bekannt, wo es sich befindet, und Minneyar glauben die
Anwesenden versteckt auf dem Hochhorst. Einzig das Schwert Dorn scheint
unerreichbar, dass einer alten Geschichte nach in den eisigen Bergen des
Nordens verloren gegangen sein soll.
Daher machen sich Simon, Binabik und einige weitere Begleiter auf
den Weg, das Schwert zu suchen und zu Prinz Josua zurückzubringen. Auf dem Weg geraten sie in einen Kampf mit einem Drachen, doch Simon gelingt es,
diesen mit Dorn zu verletzen, wird aber vom Blut des Drachen getroffen,
wodurch er fortan eine weiße Strähne trägt, die ihm den Namen „Simon
Schneelocke“ einbringt.
Unterdessen greift König Elias Naglimund an. Seine Truppen werden von
den ebenfalls unsterblichen Nornen, Verwandten der Sithi unterstützt,
wodurch Naglimund in kürzester Zeit fällt und Prinz Josua zusammen mit
den Verbliebenen seines Hofstaates fliehen muss.
Rezension Abschiedsstein

Titel: Abschiedsstein
Autor: Tad Williams
Verlag: Klett Verlag
Übersetzung: Verena C. Harksen
Erscheinungstag: 04.03.2017 (Neuauflage)
Seitenzahl: 896 Seiten
Format: Paperback
Geheimnis der großen Schwerter Reihe: Band 2
Inhalt:
Welche Ziele verfolgen aber die geheimnisvollen Elbenvölker der
Nornen und Sithi, denen das Land einst gehörte. Der untote Elbenprinz
Ineluki kehrt zurück und die Rache an den Menschen für vor langer Zeit
erlittenes Unrecht ist nicht mehr fern.
Meinung:
Fast direkt im Anschluss haben wir uns dem 2. Band der Reihe gewidmet. Allerdings haben auch wir wieder 2 Monate dafür benötigt. Das ist etwas sehr Merkwürdiges. Man liest so gerne in den Bänden, aber es zieht sich. Die Schrift ist klein, die Seiten groß und der Inhalt nicht leicht verständlich. Dazu kommt ein sehr umfangreiches WorldBuilding und eine Charakterstudie vom Allerfeinsten. Da hilft in Karte und Glossar immer wieder vor und zurück zu blättern.
Dieser Band war leider weniger spektakulär und leider auch ein wenig zäh. Jetzt teilen sich die Wege fast aller Beteiligter und man muss schon dranbleiben und genau aufnehmen, wo die Reise uns hinführt. Die Beschreibungen dessen sind natürlich wieder sehr bildlich und komplex, aber dafür umso schöner darin zu versinken. Für den 3. Band dürfen wir uns nicht so viel Zeit lassen, denn ich befürchte, dass sich dann alles wieder im Nichts auflöst, was wir uns hier erarbeiten. Aber dafür ja die inhaltliche Zusammenfassung. Wir sind alt und unsere grauen Zellen, verdrängen schnell...

!!!ACHTUNG AB HIER INHALTLICH KOMPLETT GESPOILERT!!!
Simon muss Binabik befreien, der von seinem eigenen Volk zum Tode
verurteilt wurde. Ihm wird zur Last gelegt, seine Verlobte, Sisqi,
verlassen zu haben und für den anomal andauernden Winter verantwortlich
zu sein. Zu der Zeit, in der Binabik mit Simon unterwegs war, hätte
eigentlich ein wichtiges Ritual stattfinden sollen, das Binabik in
Vertretung seines gestorbenen Meisters, des „singenden Mannes“, hätte
durchführen sollen.
Binabik verfällt in eine Art Apathie und will das Urteil kampflos
hinnehmen. Nur auf Drängen von Simon und Sisqi beginnt Binabik,
halbherzig um sein Leben zu kämpfen.
Nur sehr widerwillig lassen der Hirte und die Jägerin – Herrscher
der Trolle und Sisqis Eltern – Binabik ziehen, als dieser verspricht,
mit Hilfe der Schriftrollen seines Meisters den dauernden Winter beenden
zu können, in dem er Prinz Josua bei seinem Kampf gegen den Sturmkönig
unterstützt.
In einem Traum wird Simon von der Hexe Geloë, die ihm schon bei
seiner Reise nach Naglimund geholfen hat, zum Abschiedsstein gerufen,
einem Ort, an dem sie angeblich eine Weile sicher vor dem Sturmkönig und
König Elias sind und zu dem sich Josua mit seinem Gefolge
durchzuschlagen versucht.
Nach langer beschwerlicher Reise erreichen Simon und seine
Begleiter ein verlassenes Dorf, in dem nur noch die mysteriöse Skodi mit
ihren Kindern lebt. Dort werden sie freundlich aufgenommen, doch in der
Nacht stellt sich heraus, dass Skodi mit den Dienern des Sturmkönigs
(der roten Hand) im Bunde steht und diesem im Tausch gegen Macht das
Schwert Dorn anbietet, das Simon zu Josua zu bringen versucht.
In einer verzweifelten Befreiungsaktion wird Simon von Binabik
getrennt und wird nach tagelangem Hungern und Frieren in den eisigen
Kälten von Jirikis Schwester Aditu gerettet und als erster Sterblicher
in die große Stadt der Sithi, Jao é-Tinukai'i, gebracht. Jirikis Eltern,
die Herrscher der Sithi, heißen diese Tat nicht gut und verurteilen
Simon dazu, die Stadt nie wieder verlassen zu dürfen.
Nachdem der Sturmkönig zusammen mit seiner Verbündeten, der
Nornenkönigin, die Stadt überfallen hat, wobei die älteste lebende
Sitha, Amerasu, getötet wurde, wird Simon gestattet, die Stadt zu
verlassen, und wird von Aditu zum Stein des Abschieds begleitet, wo er
wieder mit Binabik und Prinz Josua zusammentrifft.
Parallel dazu wird über die Reise Prinzessin Miriamels erzählt,
Nichte von Josua und Tochter von Elias. Sie war kurz vor der Belagerung
Naglimunds von dort geflohen, um bei ihren Verwandten im Süden um Hilfe
für Josua zu bitten. Simon hatte sie auf seiner Reise nach Naglimund als
Dienerin verkleidet kennengelernt und sich verliebt, bevor er sie als
Prinzessin erkannte. Rezension Die Nornenkönigin

Titel: Nornenkönigin
Autor: Tad Williams
Verlag: Klett Verlag
Übersetzung: Verena C. Harksen
Erscheinungstag: 04.03.2017 (Neuauflage)
Seitenzahl: 864 SeitenFormat: Paperback
Geheimnis der großen Schwerter Reihe: Band 3
Inhalt:
Wie eine alte Weissagung verrät, wird erst dann Friede in Osten
Ard einkehren, wenn die drei Großen Schwerter »Leid«, »Hellnagel« und
»Dorn« wieder vereinigt sind.Meinung:
Die Klappentexte werden immer kürzer und der Inhalt immer komplexer. Wir befinden uns jetzt schon im dritten Teil der Reihe und wenn man wie wir ca. 2 Jahre Pause dazwischen hat, weiß man nicht mehr alles. Das wir jetzt so oft gestockt haben, war damit unsere Schuld und der 4. Band darf tatsächlich nicht länger als Wochen warten. Ich hoffe demnach diesmal klappt es...
Nichts desto trotz war auch der dritte Teil, wie nach Hause kommen. Wir wussten nicht mehr wer Wer war und die Zusammenhänge zwischen den Zeilen, aber dafür hat die Welt mit ihrer Mystik und Schönheit uns mit offenen Armen willkommen geheißen. Jeden Tag ein Abschnitt voller Wunder, Geheimnisse, Heldentaten und Fabelwesen hat uns den Alltag vergessen lassen und die Sympathien und Antipathien zu den Protagonisten kam schnell zurück. Simon ist immer noch der Jammerlappen aus den ersten Bänden und hat uns stellenweise zur Weißglut gebracht. Aber auch andere Charaktere machen eine interessante Entwicklung durch und wir bemerken wie viele an ihren Aufgaben wachsen und der Geschichte etwas unglaublich Interessantes geben. Vor allem hat man hier nicht das Gefühl, das Übermenschen den Krieg führen. Man bricht vor Erschöpfung zusammen, hat Schlafstörungen und Gewissensbisse, die Summe aller Idee führt zum Erfolg und das finde ich klasse. Das niemand explizit hervorgehoben wird, sondern die Arbeit aller gewürdigt wird und dabei jeder noch menschlich bleibt. Hier passiert richtig viel und jede Seite macht mehr Spaß zu lesen. Dieser Teil ist um einiges besser wie der Vorgängerband und noch auf derselben Höhe wie Band 1. Auch finde ich die Erzählseite von Miriamel so spannend und gut geschrieben. Da passiert richtig viel und wird nicht nur mit Fakten und Spekulationen um sich geworfen.
!!!ACHTUNG AB HIER INHALTLICH KOMPLETT GESPOILERT!!!
Simon wird zum Ritter geschlagen, als Belohnung dafür, dass er Josua das Schwert Dorn gebracht hat. Es stellt sich heraus, dass das Schwert „Minneyar“ in
Wirklichkeit das Schwert „Hellnagel“ des verstorbenen Hochkönigs Johann
ist und diesem von Elias mit ins Grab gelegt wurde. Miriamel hat sich und Cadach nach langen Irrfahrten und Gefangenschaft von dem Baron befreit und wird von Herzog Isgrimnur
gefunden. In der schäbigen Herberge, in der sie zusammen mit ihrem
Begleiter, dem fragwürdigen Mönch Cadrach, untergekommen ist, lebt ein
alter, geistig verwirrter Mann. Isgrimnur erkennt ihn als Camaris, den
lange tot geglaubten ersten Ritter König Johanns und einstiger Besitzer
von Dorn. Zusammen machen sich Miriamel, Cadrach, Isgrimnur, Camaris und
Tiamak, der ebenfalls dorthin gelangt ist, auf den Weg zum
Abschiedsstein. Unterwegs stellen sie fest, dass nicht nur das Wetter vom
Sturmkönig beeinflusst wird, sondern auch einige Tiere, vornehmlich
grässliche Kreaturen. König Elias schickt eine Armee aus, die Josuas Lager auf dem
Abschiedsstein vernichten soll. In einer langen, blutigen Schlacht
erringen Josuas Truppen jedoch einen knappen Sieg, und der Anführer des
königlichen Heers (Graf Fengbald, dem Prinzessin Miriamel versprochen
war) wird getötet. Nachdem Miriamel, Isgrimnur, Tiamak und Camaris auf dem
Abschiedsstein ankommen (Cadrach war zuvor geflohen), erlangt Camaris
sein Gedächtnis und die Erinnerung an eine entsetzliche Schuld wieder. Josua beschließt, die Länder im Süden von ihrem unrechtmäßigen
Herrscher zu befreien und dadurch ein Heer aufzustellen, das es mit
Elias aufnehmen kann. Da das einfache Volk auf dem Abschiedsstein
alleine schutzlos wäre, zieht die ganze Bevölkerung nach Süden. Unterwegs werden sie von einer Gruppe Nornen überfallen.
„Utuk'kus Klauen“ versprühen ein lähmendes Gift und wollen Camaris
töten. Nur Geloë und Aditu bemerken etwas davon und eilen ihm zur Hilfe.
Bei dem Rettungsversuch wird Geloë getötet, die zuvor eine tragende
Rolle als Heilerin und Beraterin in der Gruppe eingenommen hat. Erst
Tiamaks Eingreifen kann die Klauen vertreiben, indem er das ganze Zelt
in Brand setzt. In derselben Nacht will Miriamel zu ihrem Vater flüchten. Sie
glaubt zu wissen, warum er so zerstörerisch gehandelt und sich mit dem
Sturmkönig eingelassen hat. Simon bemerkt das als einziger, und weil er heimlich in sie
verliebt ist, begleitet er sie auf der gefährlichen Reise als
Beschützer, da er sie nicht zum Bleiben überreden kann.
Rezension Der Engelsturm

Titel: Der EngelsturmAutor: Tad Williams Verlag: Klett Verlag Übersetzung: Verena C. Harksen Erscheinungstag: 04.03.2017 (Neuauflage)Seitenzahl: 896 Seiten Format: Paperback Geheimnis der großen Schwerter Reihe: Band 4
Inhalt:
Gelingt es Simon zusammen mit Prinzessin Miriam das Schwert
Hellnagel zu finden? Das Grab König Johans ist leer und die alte
Prophezeiung scheint sich ganz anders zu erfüllen als gedacht.Meinung:
Der
Start ist schon wieder richtig spektakulär und zieht einen sofort ins
Buch. Obwohl die Pause doch länger war, wie ursprünglich geplant, hat
mir der Inhalt der ersten 30 Seiten Zusammenfassung noch viel gesagt.
Außerdem hat mir meine eigene Kurzinfo hier drüber doch recht viel genützt. Die Beziehung zwischen Simon und Miriamel war für mich in dem Band recht strapaziös. Einerseits waren kleine Annäherungen recht niedlich, aber dann haben wir wieder die Tollpatschigkeit von Simon oder die sture, arrogante und nervige Art von Miriamel, die einen die schönen Momente reichlich madig machen. Am liebsten war ich beim Lesen in der Nähe von Binabik oder Josua und Jirkiri. Obwohl mich hier teileweise Örtlichkeiten oder Kriegsgeschehen etwas rausgebracht haben und sich stellenweise unendlich zogen. Man hatte während der Schlachten wenig inhaltliches Vorankommen, eher dachte man ständig, dass man auf der Stelle tritt. Bei Simon, Binabik und Miriamel findet da wesentlich mehr Bewegung statt und wir treffen auf viele alte Bekannte. Mittig hatte ich das Gefühl, dass sich die Stränge so gar nicht verbinden wollen, was sich stellenweise bis zum Ende hinzog. Zusammenfassend ein großes episches Finale für den 4. Band der Reihe. Seine Längen haben das Ganze im Nachhinein betrachtet wirklich zur Herausforderung gemacht und uns verging ganz schön die Lust am Lesen und die Ausdauer in dem Buch lies schon zu wünschen übrig. Wir sind uns zum jetzigen Zeitpunkt auch beide unsicher, ob wir die Reihe weiterhin verfolgen wollen.

!!!ACHTUNG AB HIER INHALTLICH KOMPLETT GESPOILERT!!!
Wir steigen wieder in das Buch ein, als die Nornen das Camp von Josua überfallen und Geloë tödlich verletzt wird und sich in die Wälder zum Sterben zurück zieht. Bei den Bestandsmeldungen der Gardisten fällt Josua auf, dass Miriamell und Simon fehlen und der kurze Brief, gibt Aufschluss über deren Verbleib. Das sich das Lager große Sorgen macht, davon bekommen Simon und die Prinzessin nichts mit und reisen zielstrebig in die Wälder von Aldheorte. Da unterrichten sie sich gegenseitig im Schwertkampf und im Bogenschießen als dann nach Erkynland zum Hochhorst weiterzuziehen um Hellnagel aus den Klauen von Elias zu befreien. Während ihrer Reise kommen sie sich peu a peu näher und auch kleine Gesten bekommen einen niedlichen Sinn. Parallel dazu zieht auch Josua weiter nach Nabbanai um weitere Verbündete für seinen Krieg gegen die Nornen und Elias zu finden. Camaris wird dabei zur Schlüsselfigur, da er jetzt mit seinen Erinnerungen nicht mehr totgeglaubt wird. Auch Elois und Jirkiri kämpfen an der Naglimund Front gegen die Nornen. Auf der Reise zum Hochhorst geraten Miriamel und Simon in die
Gefangenschaft der Feuertänzer, einer skrupellosen Sekte von Anhängern
des Sturmkönigs. Diese wollen sie einem Diener des Sturmkönigs opfern.
Erst durch das unerwartete Auftauchen Binabiks, der den beiden gefolgt
ist, können sie sich befreien und fliehen weiter in Richtung Hochhorst. Dort angekommen wollen Simon und Binabik zuerst das Schwert
Hellnagel aus dem Grab Priester Johanns holen. Sie stellen jedoch fest,
dass es nicht mehr dort ist. Stattdessen finden sie ein Loch im Boden. Als sie es genauer untersuchen wollen, stürzt Simon hinein und findet sich erneut in den Tiefen unter dem Hochhorst, der alten Sithi-Stadt Asu'a wieder.
Nachdem er dort erneut lange umhergeirrt ist, findet er den Zugang zum Hochhorst. Da der Hochhorst inzwischen viele Nornen beheimatet, wird er jedoch gefangen genommen und in die Schmiede gebracht, wo er von Inch gequält wird. Inch lässt ihn bald an ein großes Wasserrad binden. Dort verbleibt Simon viele Tage und Nächte, hungrig, durstig und halb wahnsinnig, bis er bereit ist, aufzugeben und einfach zu sterben. Doch in dem Moment findet ihn der blinde und verrückte Graf
Guthwulf. Simon kann ihn überreden, ihn zu befreien. Geschwächt findet ihn
Inch wieder und will ihm endgültig den Garaus machen. Doch mit der Hilfe
anderer Zwangsarbeiter gelingt es, Inch zu töten. Simon und Guthwulf
fliehen in dessen Versteck. Simon stellt fest, dass Guthwulf Hellnagel
bei sich hat. Offensichtlich hat dieser das Schwert aus dem Grab
gestohlen. In derselben Nacht stirbt Guthwulf als Folge seines
Wahnsinns. Simon dringt erneut in den Hochhorst ein, wo inzwischen auch
Binabik und Miriamel eingetroffen sind. Camaris, der erneut den Verstand
verloren hat, ist ebenfalls mit Dorn auf dem Weg in den Hochhorst.
Somit sind alle drei großen Schwerter dort versammelt. König Elias erscheint mit Leid, Camaris mit Dorn. Als Simon mit
Hellnagel auftaucht und keine Macht mehr über seinen Körper hat,
berühren sich die drei Schwerter, und der Sturmkönig beginnt, Besitz von
Elias Körper zu nehmen. Pryrates versucht, den Sturmkönig unter seinen Willen zu zwingen. Als dies fehlschlägt, wird er von ihm getötet.
Prinzessin Miriamel gelingt es, zu ihrem Vater zu sprechen, der
das verursachte Elend bedauert. Miriamel greift sich den Weißen Pfeil
und erschießt ihren Vater. Ineluki versucht daraufhin, sich in einem der
anderen Anwesenden zu manifestieren. Simon und die anderen verschließen
ihren Geist und die körperlose Seele Inelukis wird ins Nichts gesogen,
als das von den Schwertern geöffnete Tor verschwindet. Als der
Engelsturm zusammenstürzt, fliehen die vier und treffen draußen wieder
mit Josuas Truppen zusammen, die in den letzten Stunden eine Schlacht
mit den Truppen des Königs ausfochten.
Simon, der bisher dachte, sein Vater sei ein einfacher Fischer
gewesen, entdeckt, dass er der Nachkomme und damit Erbe des vorherigen
letzten Königs ist. Dies erlaubt es Simon und Miriamel, die er immer für
zu hochrangig für ihn gehalten hat, zu heiraten und gemeinsam die
Herrschaft über Osten Ard zu übernehmen.
Meinung:
Fast direkt im Anschluss haben wir uns dem 2. Band der Reihe gewidmet. Allerdings haben auch wir wieder 2 Monate dafür benötigt. Das ist etwas sehr Merkwürdiges. Man liest so gerne in den Bänden, aber es zieht sich. Die Schrift ist klein, die Seiten groß und der Inhalt nicht leicht verständlich. Dazu kommt ein sehr umfangreiches WorldBuilding und eine Charakterstudie vom Allerfeinsten. Da hilft in Karte und Glossar immer wieder vor und zurück zu blättern.
Dieser Band war leider weniger spektakulär und leider auch ein wenig zäh. Jetzt teilen sich die Wege fast aller Beteiligter und man muss schon dranbleiben und genau aufnehmen, wo die Reise uns hinführt. Die Beschreibungen dessen sind natürlich wieder sehr bildlich und komplex, aber dafür umso schöner darin zu versinken.
Für den 3. Band dürfen wir uns nicht so viel Zeit lassen, denn ich befürchte, dass sich dann alles wieder im Nichts auflöst, was wir uns hier erarbeiten. Aber dafür ja die inhaltliche Zusammenfassung. Wir sind alt und unsere grauen Zellen, verdrängen schnell...


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Simon muss Binabik befreien, der von seinem eigenen Volk zum Tode
verurteilt wurde. Ihm wird zur Last gelegt, seine Verlobte, Sisqi,
verlassen zu haben und für den anomal andauernden Winter verantwortlich
zu sein. Zu der Zeit, in der Binabik mit Simon unterwegs war, hätte
eigentlich ein wichtiges Ritual stattfinden sollen, das Binabik in
Vertretung seines gestorbenen Meisters, des „singenden Mannes“, hätte
durchführen sollen.
Binabik verfällt in eine Art Apathie und will das Urteil kampflos
hinnehmen. Nur auf Drängen von Simon und Sisqi beginnt Binabik,
halbherzig um sein Leben zu kämpfen.
Nur sehr widerwillig lassen der Hirte und die Jägerin – Herrscher
der Trolle und Sisqis Eltern – Binabik ziehen, als dieser verspricht,
mit Hilfe der Schriftrollen seines Meisters den dauernden Winter beenden
zu können, in dem er Prinz Josua bei seinem Kampf gegen den Sturmkönig
unterstützt.
In einem Traum wird Simon von der Hexe Geloë, die ihm schon bei
seiner Reise nach Naglimund geholfen hat, zum Abschiedsstein gerufen,
einem Ort, an dem sie angeblich eine Weile sicher vor dem Sturmkönig und
König Elias sind und zu dem sich Josua mit seinem Gefolge
durchzuschlagen versucht.
Nach langer beschwerlicher Reise erreichen Simon und seine
Begleiter ein verlassenes Dorf, in dem nur noch die mysteriöse Skodi mit
ihren Kindern lebt. Dort werden sie freundlich aufgenommen, doch in der
Nacht stellt sich heraus, dass Skodi mit den Dienern des Sturmkönigs
(der roten Hand) im Bunde steht und diesem im Tausch gegen Macht das
Schwert Dorn anbietet, das Simon zu Josua zu bringen versucht.
In einer verzweifelten Befreiungsaktion wird Simon von Binabik
getrennt und wird nach tagelangem Hungern und Frieren in den eisigen
Kälten von Jirikis Schwester Aditu gerettet und als erster Sterblicher
in die große Stadt der Sithi, Jao é-Tinukai'i, gebracht. Jirikis Eltern,
die Herrscher der Sithi, heißen diese Tat nicht gut und verurteilen
Simon dazu, die Stadt nie wieder verlassen zu dürfen.
Nachdem der Sturmkönig zusammen mit seiner Verbündeten, der
Nornenkönigin, die Stadt überfallen hat, wobei die älteste lebende
Sitha, Amerasu, getötet wurde, wird Simon gestattet, die Stadt zu
verlassen, und wird von Aditu zum Stein des Abschieds begleitet, wo er
wieder mit Binabik und Prinz Josua zusammentrifft.
Parallel dazu wird über die Reise Prinzessin Miriamels erzählt,
Nichte von Josua und Tochter von Elias. Sie war kurz vor der Belagerung
Naglimunds von dort geflohen, um bei ihren Verwandten im Süden um Hilfe
für Josua zu bitten. Simon hatte sie auf seiner Reise nach Naglimund als
Dienerin verkleidet kennengelernt und sich verliebt, bevor er sie als
Prinzessin erkannte.
Rezension Die Nornenkönigin

Titel: Nornenkönigin
Autor: Tad Williams
Verlag: Klett Verlag
Übersetzung: Verena C. Harksen
Erscheinungstag: 04.03.2017 (Neuauflage)
Seitenzahl: 864 SeitenFormat: Paperback
Geheimnis der großen Schwerter Reihe: Band 3
Inhalt:
Wie eine alte Weissagung verrät, wird erst dann Friede in Osten
Ard einkehren, wenn die drei Großen Schwerter »Leid«, »Hellnagel« und
»Dorn« wieder vereinigt sind.Meinung:
Die Klappentexte werden immer kürzer und der Inhalt immer komplexer. Wir befinden uns jetzt schon im dritten Teil der Reihe und wenn man wie wir ca. 2 Jahre Pause dazwischen hat, weiß man nicht mehr alles. Das wir jetzt so oft gestockt haben, war damit unsere Schuld und der 4. Band darf tatsächlich nicht länger als Wochen warten. Ich hoffe demnach diesmal klappt es...
Nichts desto trotz war auch der dritte Teil, wie nach Hause kommen. Wir wussten nicht mehr wer Wer war und die Zusammenhänge zwischen den Zeilen, aber dafür hat die Welt mit ihrer Mystik und Schönheit uns mit offenen Armen willkommen geheißen. Jeden Tag ein Abschnitt voller Wunder, Geheimnisse, Heldentaten und Fabelwesen hat uns den Alltag vergessen lassen und die Sympathien und Antipathien zu den Protagonisten kam schnell zurück. Simon ist immer noch der Jammerlappen aus den ersten Bänden und hat uns stellenweise zur Weißglut gebracht. Aber auch andere Charaktere machen eine interessante Entwicklung durch und wir bemerken wie viele an ihren Aufgaben wachsen und der Geschichte etwas unglaublich Interessantes geben. Vor allem hat man hier nicht das Gefühl, das Übermenschen den Krieg führen. Man bricht vor Erschöpfung zusammen, hat Schlafstörungen und Gewissensbisse, die Summe aller Idee führt zum Erfolg und das finde ich klasse. Das niemand explizit hervorgehoben wird, sondern die Arbeit aller gewürdigt wird und dabei jeder noch menschlich bleibt. Hier passiert richtig viel und jede Seite macht mehr Spaß zu lesen. Dieser Teil ist um einiges besser wie der Vorgängerband und noch auf derselben Höhe wie Band 1. Auch finde ich die Erzählseite von Miriamel so spannend und gut geschrieben. Da passiert richtig viel und wird nicht nur mit Fakten und Spekulationen um sich geworfen.
!!!ACHTUNG AB HIER INHALTLICH KOMPLETT GESPOILERT!!!
Simon wird zum Ritter geschlagen, als Belohnung dafür, dass er Josua das Schwert Dorn gebracht hat. Es stellt sich heraus, dass das Schwert „Minneyar“ in
Wirklichkeit das Schwert „Hellnagel“ des verstorbenen Hochkönigs Johann
ist und diesem von Elias mit ins Grab gelegt wurde. Miriamel hat sich und Cadach nach langen Irrfahrten und Gefangenschaft von dem Baron befreit und wird von Herzog Isgrimnur
gefunden. In der schäbigen Herberge, in der sie zusammen mit ihrem
Begleiter, dem fragwürdigen Mönch Cadrach, untergekommen ist, lebt ein
alter, geistig verwirrter Mann. Isgrimnur erkennt ihn als Camaris, den
lange tot geglaubten ersten Ritter König Johanns und einstiger Besitzer
von Dorn. Zusammen machen sich Miriamel, Cadrach, Isgrimnur, Camaris und
Tiamak, der ebenfalls dorthin gelangt ist, auf den Weg zum
Abschiedsstein. Unterwegs stellen sie fest, dass nicht nur das Wetter vom
Sturmkönig beeinflusst wird, sondern auch einige Tiere, vornehmlich
grässliche Kreaturen. König Elias schickt eine Armee aus, die Josuas Lager auf dem
Abschiedsstein vernichten soll. In einer langen, blutigen Schlacht
erringen Josuas Truppen jedoch einen knappen Sieg, und der Anführer des
königlichen Heers (Graf Fengbald, dem Prinzessin Miriamel versprochen
war) wird getötet. Nachdem Miriamel, Isgrimnur, Tiamak und Camaris auf dem
Abschiedsstein ankommen (Cadrach war zuvor geflohen), erlangt Camaris
sein Gedächtnis und die Erinnerung an eine entsetzliche Schuld wieder. Josua beschließt, die Länder im Süden von ihrem unrechtmäßigen
Herrscher zu befreien und dadurch ein Heer aufzustellen, das es mit
Elias aufnehmen kann. Da das einfache Volk auf dem Abschiedsstein
alleine schutzlos wäre, zieht die ganze Bevölkerung nach Süden. Unterwegs werden sie von einer Gruppe Nornen überfallen.
„Utuk'kus Klauen“ versprühen ein lähmendes Gift und wollen Camaris
töten. Nur Geloë und Aditu bemerken etwas davon und eilen ihm zur Hilfe.
Bei dem Rettungsversuch wird Geloë getötet, die zuvor eine tragende
Rolle als Heilerin und Beraterin in der Gruppe eingenommen hat. Erst
Tiamaks Eingreifen kann die Klauen vertreiben, indem er das ganze Zelt
in Brand setzt. In derselben Nacht will Miriamel zu ihrem Vater flüchten. Sie
glaubt zu wissen, warum er so zerstörerisch gehandelt und sich mit dem
Sturmkönig eingelassen hat. Simon bemerkt das als einziger, und weil er heimlich in sie
verliebt ist, begleitet er sie auf der gefährlichen Reise als
Beschützer, da er sie nicht zum Bleiben überreden kann.
Rezension Der Engelsturm

Titel: Der EngelsturmAutor: Tad Williams Verlag: Klett Verlag Übersetzung: Verena C. Harksen Erscheinungstag: 04.03.2017 (Neuauflage)Seitenzahl: 896 Seiten Format: Paperback Geheimnis der großen Schwerter Reihe: Band 4
Inhalt:
Gelingt es Simon zusammen mit Prinzessin Miriam das Schwert
Hellnagel zu finden? Das Grab König Johans ist leer und die alte
Prophezeiung scheint sich ganz anders zu erfüllen als gedacht.Meinung:
Der
Start ist schon wieder richtig spektakulär und zieht einen sofort ins
Buch. Obwohl die Pause doch länger war, wie ursprünglich geplant, hat
mir der Inhalt der ersten 30 Seiten Zusammenfassung noch viel gesagt.
Außerdem hat mir meine eigene Kurzinfo hier drüber doch recht viel genützt. Die Beziehung zwischen Simon und Miriamel war für mich in dem Band recht strapaziös. Einerseits waren kleine Annäherungen recht niedlich, aber dann haben wir wieder die Tollpatschigkeit von Simon oder die sture, arrogante und nervige Art von Miriamel, die einen die schönen Momente reichlich madig machen. Am liebsten war ich beim Lesen in der Nähe von Binabik oder Josua und Jirkiri. Obwohl mich hier teileweise Örtlichkeiten oder Kriegsgeschehen etwas rausgebracht haben und sich stellenweise unendlich zogen. Man hatte während der Schlachten wenig inhaltliches Vorankommen, eher dachte man ständig, dass man auf der Stelle tritt. Bei Simon, Binabik und Miriamel findet da wesentlich mehr Bewegung statt und wir treffen auf viele alte Bekannte. Mittig hatte ich das Gefühl, dass sich die Stränge so gar nicht verbinden wollen, was sich stellenweise bis zum Ende hinzog. Zusammenfassend ein großes episches Finale für den 4. Band der Reihe. Seine Längen haben das Ganze im Nachhinein betrachtet wirklich zur Herausforderung gemacht und uns verging ganz schön die Lust am Lesen und die Ausdauer in dem Buch lies schon zu wünschen übrig. Wir sind uns zum jetzigen Zeitpunkt auch beide unsicher, ob wir die Reihe weiterhin verfolgen wollen.

!!!ACHTUNG AB HIER INHALTLICH KOMPLETT GESPOILERT!!!
Wir steigen wieder in das Buch ein, als die Nornen das Camp von Josua überfallen und Geloë tödlich verletzt wird und sich in die Wälder zum Sterben zurück zieht. Bei den Bestandsmeldungen der Gardisten fällt Josua auf, dass Miriamell und Simon fehlen und der kurze Brief, gibt Aufschluss über deren Verbleib. Das sich das Lager große Sorgen macht, davon bekommen Simon und die Prinzessin nichts mit und reisen zielstrebig in die Wälder von Aldheorte. Da unterrichten sie sich gegenseitig im Schwertkampf und im Bogenschießen als dann nach Erkynland zum Hochhorst weiterzuziehen um Hellnagel aus den Klauen von Elias zu befreien. Während ihrer Reise kommen sie sich peu a peu näher und auch kleine Gesten bekommen einen niedlichen Sinn. Parallel dazu zieht auch Josua weiter nach Nabbanai um weitere Verbündete für seinen Krieg gegen die Nornen und Elias zu finden. Camaris wird dabei zur Schlüsselfigur, da er jetzt mit seinen Erinnerungen nicht mehr totgeglaubt wird. Auch Elois und Jirkiri kämpfen an der Naglimund Front gegen die Nornen. Auf der Reise zum Hochhorst geraten Miriamel und Simon in die
Gefangenschaft der Feuertänzer, einer skrupellosen Sekte von Anhängern
des Sturmkönigs. Diese wollen sie einem Diener des Sturmkönigs opfern.
Erst durch das unerwartete Auftauchen Binabiks, der den beiden gefolgt
ist, können sie sich befreien und fliehen weiter in Richtung Hochhorst. Dort angekommen wollen Simon und Binabik zuerst das Schwert
Hellnagel aus dem Grab Priester Johanns holen. Sie stellen jedoch fest,
dass es nicht mehr dort ist. Stattdessen finden sie ein Loch im Boden. Als sie es genauer untersuchen wollen, stürzt Simon hinein und findet sich erneut in den Tiefen unter dem Hochhorst, der alten Sithi-Stadt Asu'a wieder.
Nachdem er dort erneut lange umhergeirrt ist, findet er den Zugang zum Hochhorst. Da der Hochhorst inzwischen viele Nornen beheimatet, wird er jedoch gefangen genommen und in die Schmiede gebracht, wo er von Inch gequält wird. Inch lässt ihn bald an ein großes Wasserrad binden. Dort verbleibt Simon viele Tage und Nächte, hungrig, durstig und halb wahnsinnig, bis er bereit ist, aufzugeben und einfach zu sterben. Doch in dem Moment findet ihn der blinde und verrückte Graf
Guthwulf. Simon kann ihn überreden, ihn zu befreien. Geschwächt findet ihn
Inch wieder und will ihm endgültig den Garaus machen. Doch mit der Hilfe
anderer Zwangsarbeiter gelingt es, Inch zu töten. Simon und Guthwulf
fliehen in dessen Versteck. Simon stellt fest, dass Guthwulf Hellnagel
bei sich hat. Offensichtlich hat dieser das Schwert aus dem Grab
gestohlen. In derselben Nacht stirbt Guthwulf als Folge seines
Wahnsinns. Simon dringt erneut in den Hochhorst ein, wo inzwischen auch
Binabik und Miriamel eingetroffen sind. Camaris, der erneut den Verstand
verloren hat, ist ebenfalls mit Dorn auf dem Weg in den Hochhorst.
Somit sind alle drei großen Schwerter dort versammelt. König Elias erscheint mit Leid, Camaris mit Dorn. Als Simon mit
Hellnagel auftaucht und keine Macht mehr über seinen Körper hat,
berühren sich die drei Schwerter, und der Sturmkönig beginnt, Besitz von
Elias Körper zu nehmen. Pryrates versucht, den Sturmkönig unter seinen Willen zu zwingen. Als dies fehlschlägt, wird er von ihm getötet.
Prinzessin Miriamel gelingt es, zu ihrem Vater zu sprechen, der
das verursachte Elend bedauert. Miriamel greift sich den Weißen Pfeil
und erschießt ihren Vater. Ineluki versucht daraufhin, sich in einem der
anderen Anwesenden zu manifestieren. Simon und die anderen verschließen
ihren Geist und die körperlose Seele Inelukis wird ins Nichts gesogen,
als das von den Schwertern geöffnete Tor verschwindet. Als der
Engelsturm zusammenstürzt, fliehen die vier und treffen draußen wieder
mit Josuas Truppen zusammen, die in den letzten Stunden eine Schlacht
mit den Truppen des Königs ausfochten.
Simon, der bisher dachte, sein Vater sei ein einfacher Fischer
gewesen, entdeckt, dass er der Nachkomme und damit Erbe des vorherigen
letzten Königs ist. Dies erlaubt es Simon und Miriamel, die er immer für
zu hochrangig für ihn gehalten hat, zu heiraten und gemeinsam die
Herrschaft über Osten Ard zu übernehmen.

Format: Paperback
Meinung:
Die Klappentexte werden immer kürzer und der Inhalt immer komplexer. Wir befinden uns jetzt schon im dritten Teil der Reihe und wenn man wie wir ca. 2 Jahre Pause dazwischen hat, weiß man nicht mehr alles. Das wir jetzt so oft gestockt haben, war damit unsere Schuld und der 4. Band darf tatsächlich nicht länger als Wochen warten. Ich hoffe demnach diesmal klappt es...
Nichts desto trotz war auch der dritte Teil, wie nach Hause kommen. Wir wussten nicht mehr wer Wer war und die Zusammenhänge zwischen den Zeilen, aber dafür hat die Welt mit ihrer Mystik und Schönheit uns mit offenen Armen willkommen geheißen. Jeden Tag ein Abschnitt voller Wunder, Geheimnisse, Heldentaten und Fabelwesen hat uns den Alltag vergessen lassen und die Sympathien und Antipathien zu den Protagonisten kam schnell zurück.
Simon ist immer noch der Jammerlappen aus den ersten Bänden und hat uns stellenweise zur Weißglut gebracht. Aber auch andere Charaktere machen eine interessante Entwicklung durch und wir bemerken wie viele an ihren Aufgaben wachsen und der Geschichte etwas unglaublich Interessantes geben. Vor allem hat man hier nicht das Gefühl, das Übermenschen den Krieg führen. Man bricht vor Erschöpfung zusammen, hat Schlafstörungen und Gewissensbisse, die Summe aller Idee führt zum Erfolg und das finde ich klasse. Das niemand explizit hervorgehoben wird, sondern die Arbeit aller gewürdigt wird und dabei jeder noch menschlich bleibt.
Hier passiert richtig viel und jede Seite macht mehr Spaß zu lesen. Dieser Teil ist um einiges besser wie der Vorgängerband und noch auf derselben Höhe wie Band 1. Auch finde ich die Erzählseite von Miriamel so spannend und gut geschrieben. Da passiert richtig viel und wird nicht nur mit Fakten und Spekulationen um sich geworfen.
!!!ACHTUNG AB HIER INHALTLICH KOMPLETT GESPOILERT!!!
!!!ACHTUNG AB HIER INHALTLICH KOMPLETT GESPOILERT!!!
Simon wird zum Ritter geschlagen, als Belohnung dafür, dass er Josua das Schwert Dorn gebracht hat. Es stellt sich heraus, dass das Schwert „Minneyar“ in Wirklichkeit das Schwert „Hellnagel“ des verstorbenen Hochkönigs Johann ist und diesem von Elias mit ins Grab gelegt wurde. Miriamel hat sich und Cadach nach langen Irrfahrten und Gefangenschaft von dem Baron befreit und wird von Herzog Isgrimnur gefunden. In der schäbigen Herberge, in der sie zusammen mit ihrem Begleiter, dem fragwürdigen Mönch Cadrach, untergekommen ist, lebt ein alter, geistig verwirrter Mann. Isgrimnur erkennt ihn als Camaris, den lange tot geglaubten ersten Ritter König Johanns und einstiger Besitzer von Dorn. Zusammen machen sich Miriamel, Cadrach, Isgrimnur, Camaris und Tiamak, der ebenfalls dorthin gelangt ist, auf den Weg zum Abschiedsstein. Unterwegs stellen sie fest, dass nicht nur das Wetter vom Sturmkönig beeinflusst wird, sondern auch einige Tiere, vornehmlich grässliche Kreaturen. König Elias schickt eine Armee aus, die Josuas Lager auf dem Abschiedsstein vernichten soll. In einer langen, blutigen Schlacht erringen Josuas Truppen jedoch einen knappen Sieg, und der Anführer des königlichen Heers (Graf Fengbald, dem Prinzessin Miriamel versprochen war) wird getötet. Nachdem Miriamel, Isgrimnur, Tiamak und Camaris auf dem Abschiedsstein ankommen (Cadrach war zuvor geflohen), erlangt Camaris sein Gedächtnis und die Erinnerung an eine entsetzliche Schuld wieder. Josua beschließt, die Länder im Süden von ihrem unrechtmäßigen Herrscher zu befreien und dadurch ein Heer aufzustellen, das es mit Elias aufnehmen kann. Da das einfache Volk auf dem Abschiedsstein alleine schutzlos wäre, zieht die ganze Bevölkerung nach Süden. Unterwegs werden sie von einer Gruppe Nornen überfallen. „Utuk'kus Klauen“ versprühen ein lähmendes Gift und wollen Camaris töten. Nur Geloë und Aditu bemerken etwas davon und eilen ihm zur Hilfe. Bei dem Rettungsversuch wird Geloë getötet, die zuvor eine tragende Rolle als Heilerin und Beraterin in der Gruppe eingenommen hat. Erst Tiamaks Eingreifen kann die Klauen vertreiben, indem er das ganze Zelt in Brand setzt. In derselben Nacht will Miriamel zu ihrem Vater flüchten. Sie glaubt zu wissen, warum er so zerstörerisch gehandelt und sich mit dem Sturmkönig eingelassen hat. Simon bemerkt das als einziger, und weil er heimlich in sie verliebt ist, begleitet er sie auf der gefährlichen Reise als Beschützer, da er sie nicht zum Bleiben überreden kann.
Rezension Der Engelsturm
Rezension Der Engelsturm
Rezension Der Engelsturm

Titel: Der EngelsturmAutor: Tad Williams Verlag: Klett Verlag Übersetzung: Verena C. Harksen Erscheinungstag: 04.03.2017 (Neuauflage)Seitenzahl: 896 Seiten Format: Paperback Geheimnis der großen Schwerter Reihe: Band 4

Titel: Der EngelsturmAutor: Tad Williams Verlag: Klett Verlag Übersetzung: Verena C. Harksen Erscheinungstag: 04.03.2017 (Neuauflage)Seitenzahl: 896 Seiten Format: Paperback Geheimnis der großen Schwerter Reihe: Band 4

Titel: Der EngelsturmAutor: Tad Williams Verlag: Klett Verlag Übersetzung: Verena C. Harksen Erscheinungstag: 04.03.2017 (Neuauflage)Seitenzahl: 896 Seiten Format: Paperback Geheimnis der großen Schwerter Reihe: Band 4

Titel: Der Engelsturm
Autor: Tad Williams
Verlag: Klett Verlag
Übersetzung: Verena C. Harksen
Erscheinungstag: 04.03.2017 (Neuauflage)
Seitenzahl: 896 Seiten
Format: Paperback
Geheimnis der großen Schwerter Reihe: Band 4
Inhalt:
Gelingt es Simon zusammen mit Prinzessin Miriam das Schwert
Hellnagel zu finden? Das Grab König Johans ist leer und die alte
Prophezeiung scheint sich ganz anders zu erfüllen als gedacht.Meinung:
Der
Start ist schon wieder richtig spektakulär und zieht einen sofort ins
Buch. Obwohl die Pause doch länger war, wie ursprünglich geplant, hat
mir der Inhalt der ersten 30 Seiten Zusammenfassung noch viel gesagt.
Außerdem hat mir meine eigene Kurzinfo hier drüber doch recht viel genützt. Die Beziehung zwischen Simon und Miriamel war für mich in dem Band recht strapaziös. Einerseits waren kleine Annäherungen recht niedlich, aber dann haben wir wieder die Tollpatschigkeit von Simon oder die sture, arrogante und nervige Art von Miriamel, die einen die schönen Momente reichlich madig machen. Am liebsten war ich beim Lesen in der Nähe von Binabik oder Josua und Jirkiri. Obwohl mich hier teileweise Örtlichkeiten oder Kriegsgeschehen etwas rausgebracht haben und sich stellenweise unendlich zogen. Man hatte während der Schlachten wenig inhaltliches Vorankommen, eher dachte man ständig, dass man auf der Stelle tritt. Bei Simon, Binabik und Miriamel findet da wesentlich mehr Bewegung statt und wir treffen auf viele alte Bekannte. Mittig hatte ich das Gefühl, dass sich die Stränge so gar nicht verbinden wollen, was sich stellenweise bis zum Ende hinzog. Zusammenfassend ein großes episches Finale für den 4. Band der Reihe. Seine Längen haben das Ganze im Nachhinein betrachtet wirklich zur Herausforderung gemacht und uns verging ganz schön die Lust am Lesen und die Ausdauer in dem Buch lies schon zu wünschen übrig. Wir sind uns zum jetzigen Zeitpunkt auch beide unsicher, ob wir die Reihe weiterhin verfolgen wollen.

!!!ACHTUNG AB HIER INHALTLICH KOMPLETT GESPOILERT!!!
Inhalt:
Gelingt es Simon zusammen mit Prinzessin Miriam das Schwert
Hellnagel zu finden? Das Grab König Johans ist leer und die alte
Prophezeiung scheint sich ganz anders zu erfüllen als gedacht.Meinung:
Der
Start ist schon wieder richtig spektakulär und zieht einen sofort ins
Buch. Obwohl die Pause doch länger war, wie ursprünglich geplant, hat
mir der Inhalt der ersten 30 Seiten Zusammenfassung noch viel gesagt.
Außerdem hat mir meine eigene Kurzinfo hier drüber doch recht viel genützt. Die Beziehung zwischen Simon und Miriamel war für mich in dem Band recht strapaziös. Einerseits waren kleine Annäherungen recht niedlich, aber dann haben wir wieder die Tollpatschigkeit von Simon oder die sture, arrogante und nervige Art von Miriamel, die einen die schönen Momente reichlich madig machen. Am liebsten war ich beim Lesen in der Nähe von Binabik oder Josua und Jirkiri. Obwohl mich hier teileweise Örtlichkeiten oder Kriegsgeschehen etwas rausgebracht haben und sich stellenweise unendlich zogen. Man hatte während der Schlachten wenig inhaltliches Vorankommen, eher dachte man ständig, dass man auf der Stelle tritt. Bei Simon, Binabik und Miriamel findet da wesentlich mehr Bewegung statt und wir treffen auf viele alte Bekannte. Mittig hatte ich das Gefühl, dass sich die Stränge so gar nicht verbinden wollen, was sich stellenweise bis zum Ende hinzog. Zusammenfassend ein großes episches Finale für den 4. Band der Reihe. Seine Längen haben das Ganze im Nachhinein betrachtet wirklich zur Herausforderung gemacht und uns verging ganz schön die Lust am Lesen und die Ausdauer in dem Buch lies schon zu wünschen übrig. Wir sind uns zum jetzigen Zeitpunkt auch beide unsicher, ob wir die Reihe weiterhin verfolgen wollen.

!!!ACHTUNG AB HIER INHALTLICH KOMPLETT GESPOILERT!!!
Meinung:
Der Start ist schon wieder richtig spektakulär und zieht einen sofort ins Buch. Obwohl die Pause doch länger war, wie ursprünglich geplant, hat mir der Inhalt der ersten 30 Seiten Zusammenfassung noch viel gesagt. Außerdem hat mir meine eigene Kurzinfo hier drüber doch recht viel genützt. Die Beziehung zwischen Simon und Miriamel war für mich in dem Band recht strapaziös. Einerseits waren kleine Annäherungen recht niedlich, aber dann haben wir wieder die Tollpatschigkeit von Simon oder die sture, arrogante und nervige Art von Miriamel, die einen die schönen Momente reichlich madig machen. Am liebsten war ich beim Lesen in der Nähe von Binabik oder Josua und Jirkiri. Obwohl mich hier teileweise Örtlichkeiten oder Kriegsgeschehen etwas rausgebracht haben und sich stellenweise unendlich zogen. Man hatte während der Schlachten wenig inhaltliches Vorankommen, eher dachte man ständig, dass man auf der Stelle tritt. Bei Simon, Binabik und Miriamel findet da wesentlich mehr Bewegung statt und wir treffen auf viele alte Bekannte. Mittig hatte ich das Gefühl, dass sich die Stränge so gar nicht verbinden wollen, was sich stellenweise bis zum Ende hinzog. Zusammenfassend ein großes episches Finale für den 4. Band der Reihe. Seine Längen haben das Ganze im Nachhinein betrachtet wirklich zur Herausforderung gemacht und uns verging ganz schön die Lust am Lesen und die Ausdauer in dem Buch lies schon zu wünschen übrig. Wir sind uns zum jetzigen Zeitpunkt auch beide unsicher, ob wir die Reihe weiterhin verfolgen wollen.

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Wir steigen wieder in das Buch ein, als die Nornen das Camp von Josua überfallen und Geloë tödlich verletzt wird und sich in die Wälder zum Sterben zurück zieht. Bei den Bestandsmeldungen der Gardisten fällt Josua auf, dass Miriamell und Simon fehlen und der kurze Brief, gibt Aufschluss über deren Verbleib. Das sich das Lager große Sorgen macht, davon bekommen Simon und die Prinzessin nichts mit und reisen zielstrebig in die Wälder von Aldheorte. Da unterrichten sie sich gegenseitig im Schwertkampf und im Bogenschießen als dann nach Erkynland zum Hochhorst weiterzuziehen um Hellnagel aus den Klauen von Elias zu befreien. Während ihrer Reise kommen sie sich peu a peu näher und auch kleine Gesten bekommen einen niedlichen Sinn. Parallel dazu zieht auch Josua weiter nach Nabbanai um weitere Verbündete für seinen Krieg gegen die Nornen und Elias zu finden. Camaris wird dabei zur Schlüsselfigur, da er jetzt mit seinen Erinnerungen nicht mehr totgeglaubt wird. Auch Elois und Jirkiri kämpfen an der Naglimund Front gegen die Nornen. Auf der Reise zum Hochhorst geraten Miriamel und Simon in die
Gefangenschaft der Feuertänzer, einer skrupellosen Sekte von Anhängern
des Sturmkönigs. Diese wollen sie einem Diener des Sturmkönigs opfern.
Erst durch das unerwartete Auftauchen Binabiks, der den beiden gefolgt
ist, können sie sich befreien und fliehen weiter in Richtung Hochhorst. Dort angekommen wollen Simon und Binabik zuerst das Schwert
Hellnagel aus dem Grab Priester Johanns holen. Sie stellen jedoch fest,
dass es nicht mehr dort ist. Stattdessen finden sie ein Loch im Boden. Als sie es genauer untersuchen wollen, stürzt Simon hinein und findet sich erneut in den Tiefen unter dem Hochhorst, der alten Sithi-Stadt Asu'a wieder.
Nachdem er dort erneut lange umhergeirrt ist, findet er den Zugang zum Hochhorst. Da der Hochhorst inzwischen viele Nornen beheimatet, wird er jedoch gefangen genommen und in die Schmiede gebracht, wo er von Inch gequält wird. Inch lässt ihn bald an ein großes Wasserrad binden. Dort verbleibt Simon viele Tage und Nächte, hungrig, durstig und halb wahnsinnig, bis er bereit ist, aufzugeben und einfach zu sterben. Doch in dem Moment findet ihn der blinde und verrückte Graf
Guthwulf. Simon kann ihn überreden, ihn zu befreien. Geschwächt findet ihn
Inch wieder und will ihm endgültig den Garaus machen. Doch mit der Hilfe
anderer Zwangsarbeiter gelingt es, Inch zu töten. Simon und Guthwulf
fliehen in dessen Versteck. Simon stellt fest, dass Guthwulf Hellnagel
bei sich hat. Offensichtlich hat dieser das Schwert aus dem Grab
gestohlen. In derselben Nacht stirbt Guthwulf als Folge seines
Wahnsinns. Simon dringt erneut in den Hochhorst ein, wo inzwischen auch
Binabik und Miriamel eingetroffen sind. Camaris, der erneut den Verstand
verloren hat, ist ebenfalls mit Dorn auf dem Weg in den Hochhorst.
Somit sind alle drei großen Schwerter dort versammelt. König Elias erscheint mit Leid, Camaris mit Dorn. Als Simon mit
Hellnagel auftaucht und keine Macht mehr über seinen Körper hat,
berühren sich die drei Schwerter, und der Sturmkönig beginnt, Besitz von
Elias Körper zu nehmen. Pryrates versucht, den Sturmkönig unter seinen Willen zu zwingen. Als dies fehlschlägt, wird er von ihm getötet.
Wir steigen wieder in das Buch ein, als die Nornen das Camp von Josua überfallen und Geloë tödlich verletzt wird und sich in die Wälder zum Sterben zurück zieht. Bei den Bestandsmeldungen der Gardisten fällt Josua auf, dass Miriamell und Simon fehlen und der kurze Brief, gibt Aufschluss über deren Verbleib. Das sich das Lager große Sorgen macht, davon bekommen Simon und die Prinzessin nichts mit und reisen zielstrebig in die Wälder von Aldheorte. Da unterrichten sie sich gegenseitig im Schwertkampf und im Bogenschießen als dann nach Erkynland zum Hochhorst weiterzuziehen um Hellnagel aus den Klauen von Elias zu befreien. Während ihrer Reise kommen sie sich peu a peu näher und auch kleine Gesten bekommen einen niedlichen Sinn. Parallel dazu zieht auch Josua weiter nach Nabbanai um weitere Verbündete für seinen Krieg gegen die Nornen und Elias zu finden. Camaris wird dabei zur Schlüsselfigur, da er jetzt mit seinen Erinnerungen nicht mehr totgeglaubt wird. Auch Elois und Jirkiri kämpfen an der Naglimund Front gegen die Nornen. Auf der Reise zum Hochhorst geraten Miriamel und Simon in die
Gefangenschaft der Feuertänzer, einer skrupellosen Sekte von Anhängern
des Sturmkönigs. Diese wollen sie einem Diener des Sturmkönigs opfern.
Erst durch das unerwartete Auftauchen Binabiks, der den beiden gefolgt
ist, können sie sich befreien und fliehen weiter in Richtung Hochhorst. Dort angekommen wollen Simon und Binabik zuerst das Schwert
Hellnagel aus dem Grab Priester Johanns holen. Sie stellen jedoch fest,
dass es nicht mehr dort ist. Stattdessen finden sie ein Loch im Boden. Als sie es genauer untersuchen wollen, stürzt Simon hinein und findet sich erneut in den Tiefen unter dem Hochhorst, der alten Sithi-Stadt Asu'a wieder.
Nachdem er dort erneut lange umhergeirrt ist, findet er den Zugang zum Hochhorst. Da der Hochhorst inzwischen viele Nornen beheimatet, wird er jedoch gefangen genommen und in die Schmiede gebracht, wo er von Inch gequält wird. Inch lässt ihn bald an ein großes Wasserrad binden. Dort verbleibt Simon viele Tage und Nächte, hungrig, durstig und halb wahnsinnig, bis er bereit ist, aufzugeben und einfach zu sterben. Doch in dem Moment findet ihn der blinde und verrückte Graf
Guthwulf. Simon kann ihn überreden, ihn zu befreien. Geschwächt findet ihn
Inch wieder und will ihm endgültig den Garaus machen. Doch mit der Hilfe
anderer Zwangsarbeiter gelingt es, Inch zu töten. Simon und Guthwulf
fliehen in dessen Versteck. Simon stellt fest, dass Guthwulf Hellnagel
bei sich hat. Offensichtlich hat dieser das Schwert aus dem Grab
gestohlen. In derselben Nacht stirbt Guthwulf als Folge seines
Wahnsinns. Simon dringt erneut in den Hochhorst ein, wo inzwischen auch
Binabik und Miriamel eingetroffen sind. Camaris, der erneut den Verstand
verloren hat, ist ebenfalls mit Dorn auf dem Weg in den Hochhorst.
Somit sind alle drei großen Schwerter dort versammelt. König Elias erscheint mit Leid, Camaris mit Dorn. Als Simon mit
Hellnagel auftaucht und keine Macht mehr über seinen Körper hat,
berühren sich die drei Schwerter, und der Sturmkönig beginnt, Besitz von
Elias Körper zu nehmen. Pryrates versucht, den Sturmkönig unter seinen Willen zu zwingen. Als dies fehlschlägt, wird er von ihm getötet.
Wir steigen wieder in das Buch ein, als die Nornen das Camp von Josua überfallen und Geloë tödlich verletzt wird und sich in die Wälder zum Sterben zurück zieht. Bei den Bestandsmeldungen der Gardisten fällt Josua auf, dass Miriamell und Simon fehlen und der kurze Brief, gibt Aufschluss über deren Verbleib. Das sich das Lager große Sorgen macht, davon bekommen Simon und die Prinzessin nichts mit und reisen zielstrebig in die Wälder von Aldheorte. Da unterrichten sie sich gegenseitig im Schwertkampf und im Bogenschießen als dann nach Erkynland zum Hochhorst weiterzuziehen um Hellnagel aus den Klauen von Elias zu befreien. Während ihrer Reise kommen sie sich peu a peu näher und auch kleine Gesten bekommen einen niedlichen Sinn. Parallel dazu zieht auch Josua weiter nach Nabbanai um weitere Verbündete für seinen Krieg gegen die Nornen und Elias zu finden. Camaris wird dabei zur Schlüsselfigur, da er jetzt mit seinen Erinnerungen nicht mehr totgeglaubt wird. Auch Elois und Jirkiri kämpfen an der Naglimund Front gegen die Nornen. Auf der Reise zum Hochhorst geraten Miriamel und Simon in die
Gefangenschaft der Feuertänzer, einer skrupellosen Sekte von Anhängern
des Sturmkönigs. Diese wollen sie einem Diener des Sturmkönigs opfern.
Erst durch das unerwartete Auftauchen Binabiks, der den beiden gefolgt
ist, können sie sich befreien und fliehen weiter in Richtung Hochhorst. Dort angekommen wollen Simon und Binabik zuerst das Schwert
Hellnagel aus dem Grab Priester Johanns holen. Sie stellen jedoch fest,
dass es nicht mehr dort ist. Stattdessen finden sie ein Loch im Boden. Als sie es genauer untersuchen wollen, stürzt Simon hinein und findet sich erneut in den Tiefen unter dem Hochhorst, der alten Sithi-Stadt Asu'a wieder.
Nachdem er dort erneut lange umhergeirrt ist, findet er den Zugang zum Hochhorst. Da der Hochhorst inzwischen viele Nornen beheimatet, wird er jedoch gefangen genommen und in die Schmiede gebracht, wo er von Inch gequält wird. Inch lässt ihn bald an ein großes Wasserrad binden. Dort verbleibt Simon viele Tage und Nächte, hungrig, durstig und halb wahnsinnig, bis er bereit ist, aufzugeben und einfach zu sterben. Doch in dem Moment findet ihn der blinde und verrückte Graf
Guthwulf. Simon kann ihn überreden, ihn zu befreien. Geschwächt findet ihn
Inch wieder und will ihm endgültig den Garaus machen. Doch mit der Hilfe
anderer Zwangsarbeiter gelingt es, Inch zu töten. Simon und Guthwulf
fliehen in dessen Versteck. Simon stellt fest, dass Guthwulf Hellnagel
bei sich hat. Offensichtlich hat dieser das Schwert aus dem Grab
gestohlen. In derselben Nacht stirbt Guthwulf als Folge seines
Wahnsinns. Simon dringt erneut in den Hochhorst ein, wo inzwischen auch
Binabik und Miriamel eingetroffen sind. Camaris, der erneut den Verstand
verloren hat, ist ebenfalls mit Dorn auf dem Weg in den Hochhorst.
Somit sind alle drei großen Schwerter dort versammelt. König Elias erscheint mit Leid, Camaris mit Dorn. Als Simon mit
Hellnagel auftaucht und keine Macht mehr über seinen Körper hat,
berühren sich die drei Schwerter, und der Sturmkönig beginnt, Besitz von
Elias Körper zu nehmen. Pryrates versucht, den Sturmkönig unter seinen Willen zu zwingen. Als dies fehlschlägt, wird er von ihm getötet.
Wir steigen wieder in das Buch ein, als die Nornen das Camp von Josua überfallen und Geloë tödlich verletzt wird und sich in die Wälder zum Sterben zurück zieht. Bei den Bestandsmeldungen der Gardisten fällt Josua auf, dass Miriamell und Simon fehlen und der kurze Brief, gibt Aufschluss über deren Verbleib. Das sich das Lager große Sorgen macht, davon bekommen Simon und die Prinzessin nichts mit und reisen zielstrebig in die Wälder von Aldheorte. Da unterrichten sie sich gegenseitig im Schwertkampf und im Bogenschießen als dann nach Erkynland zum Hochhorst weiterzuziehen um Hellnagel aus den Klauen von Elias zu befreien. Während ihrer Reise kommen sie sich peu a peu näher und auch kleine Gesten bekommen einen niedlichen Sinn. Parallel dazu zieht auch Josua weiter nach Nabbanai um weitere Verbündete für seinen Krieg gegen die Nornen und Elias zu finden. Camaris wird dabei zur Schlüsselfigur, da er jetzt mit seinen Erinnerungen nicht mehr totgeglaubt wird. Auch Elois und Jirkiri kämpfen an der Naglimund Front gegen die Nornen. Auf der Reise zum Hochhorst geraten Miriamel und Simon in die
Gefangenschaft der Feuertänzer, einer skrupellosen Sekte von Anhängern
des Sturmkönigs. Diese wollen sie einem Diener des Sturmkönigs opfern.
Erst durch das unerwartete Auftauchen Binabiks, der den beiden gefolgt
ist, können sie sich befreien und fliehen weiter in Richtung Hochhorst. Dort angekommen wollen Simon und Binabik zuerst das Schwert
Hellnagel aus dem Grab Priester Johanns holen. Sie stellen jedoch fest,
dass es nicht mehr dort ist. Stattdessen finden sie ein Loch im Boden. Als sie es genauer untersuchen wollen, stürzt Simon hinein und findet sich erneut in den Tiefen unter dem Hochhorst, der alten Sithi-Stadt Asu'a wieder.
Nachdem er dort erneut lange umhergeirrt ist, findet er den Zugang zum Hochhorst. Da der Hochhorst inzwischen viele Nornen beheimatet, wird er jedoch gefangen genommen und in die Schmiede gebracht, wo er von Inch gequält wird. Inch lässt ihn bald an ein großes Wasserrad binden. Dort verbleibt Simon viele Tage und Nächte, hungrig, durstig und halb wahnsinnig, bis er bereit ist, aufzugeben und einfach zu sterben. Doch in dem Moment findet ihn der blinde und verrückte Graf
Guthwulf. Simon kann ihn überreden, ihn zu befreien. Geschwächt findet ihn
Inch wieder und will ihm endgültig den Garaus machen. Doch mit der Hilfe
anderer Zwangsarbeiter gelingt es, Inch zu töten. Simon und Guthwulf
fliehen in dessen Versteck. Simon stellt fest, dass Guthwulf Hellnagel
bei sich hat. Offensichtlich hat dieser das Schwert aus dem Grab
gestohlen. In derselben Nacht stirbt Guthwulf als Folge seines
Wahnsinns. Simon dringt erneut in den Hochhorst ein, wo inzwischen auch
Binabik und Miriamel eingetroffen sind. Camaris, der erneut den Verstand
verloren hat, ist ebenfalls mit Dorn auf dem Weg in den Hochhorst.
Somit sind alle drei großen Schwerter dort versammelt. König Elias erscheint mit Leid, Camaris mit Dorn. Als Simon mit
Hellnagel auftaucht und keine Macht mehr über seinen Körper hat,
berühren sich die drei Schwerter, und der Sturmkönig beginnt, Besitz von
Elias Körper zu nehmen. Pryrates versucht, den Sturmkönig unter seinen Willen zu zwingen. Als dies fehlschlägt, wird er von ihm getötet.
Nachdem er dort erneut lange umhergeirrt ist, findet er den Zugang zum Hochhorst. Da der Hochhorst inzwischen viele Nornen beheimatet, wird er jedoch gefangen genommen und in die Schmiede gebracht, wo er von Inch gequält wird. Inch lässt ihn bald an ein großes Wasserrad binden. Dort verbleibt Simon viele Tage und Nächte, hungrig, durstig und halb wahnsinnig, bis er bereit ist, aufzugeben und einfach zu sterben. Doch in dem Moment findet ihn der blinde und verrückte Graf Guthwulf. Simon kann ihn überreden, ihn zu befreien. Geschwächt findet ihn Inch wieder und will ihm endgültig den Garaus machen. Doch mit der Hilfe anderer Zwangsarbeiter gelingt es, Inch zu töten. Simon und Guthwulf fliehen in dessen Versteck. Simon stellt fest, dass Guthwulf Hellnagel bei sich hat. Offensichtlich hat dieser das Schwert aus dem Grab gestohlen. In derselben Nacht stirbt Guthwulf als Folge seines Wahnsinns. Simon dringt erneut in den Hochhorst ein, wo inzwischen auch Binabik und Miriamel eingetroffen sind. Camaris, der erneut den Verstand verloren hat, ist ebenfalls mit Dorn auf dem Weg in den Hochhorst. Somit sind alle drei großen Schwerter dort versammelt. König Elias erscheint mit Leid, Camaris mit Dorn. Als Simon mit Hellnagel auftaucht und keine Macht mehr über seinen Körper hat, berühren sich die drei Schwerter, und der Sturmkönig beginnt, Besitz von Elias Körper zu nehmen. Pryrates versucht, den Sturmkönig unter seinen Willen zu zwingen. Als dies fehlschlägt, wird er von ihm getötet.
Prinzessin Miriamel gelingt es, zu ihrem Vater zu sprechen, der
das verursachte Elend bedauert. Miriamel greift sich den Weißen Pfeil
und erschießt ihren Vater. Ineluki versucht daraufhin, sich in einem der
anderen Anwesenden zu manifestieren. Simon und die anderen verschließen
ihren Geist und die körperlose Seele Inelukis wird ins Nichts gesogen,
als das von den Schwertern geöffnete Tor verschwindet. Als der
Engelsturm zusammenstürzt, fliehen die vier und treffen draußen wieder
mit Josuas Truppen zusammen, die in den letzten Stunden eine Schlacht
mit den Truppen des Königs ausfochten.
Simon, der bisher dachte, sein Vater sei ein einfacher Fischer
gewesen, entdeckt, dass er der Nachkomme und damit Erbe des vorherigen
letzten Königs ist. Dies erlaubt es Simon und Miriamel, die er immer für
zu hochrangig für ihn gehalten hat, zu heiraten und gemeinsam die
Herrschaft über Osten Ard zu übernehmen.
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