Rezension Die Rückkehr der Hexen - Alix E. Harrow -
Rezension Die Rückkehr der Hexen
- Alix E. Harrow -
Es gibt keine Hexen mehr. Aber sie werden zurückkommen.

Titel: Die Rückkehr der Hexen
Autor: Alix E. Harrow
Verlag: Festa Verlag - Must Read
Übersetzung: Aimée de Bruyn Ouboter
Erscheinungstag: 23.11.2023
Seitenzahl: 752 Seiten
Format: Hard Cover
Stand alone
Inhalt:
Früher,
als die Luft so voller Magie war, dass sie einen Geschmack von Asche
auf der Zunge hinterließ, waren die Hexen wild wie Krähen und furchtlos
wie Füchse und die Nacht gehörte ihnen.
Diese Zeiten sind vorbei. Die Frauen mussten lernen zu schweigen und ihr Wissen zu verbergen.
Aber
wahre Hexerei kann jederzeit erwachen. Etwa durch die
Eastwood-Schwestern Bella, Agnes und Juniper, die sich zufällig wieder
treffen, nachdem sie vor Jahren vor ihrem gewalttätigen Vater flohen …
Alix E. Harrows meisterhafter Roman, der die Geschichte der Hexen neu erfindet. Ein Epos voller grenzenloser Fantasie …
Meinung:
Jennys Discord Kanal hatte diesen Monat für mich einen richtig großen Mehrwert. Hier seht ihr noch ein Buch, was in einem spontanen Buddyread vom Sub befreit wurde. Drei andere Mädels hatten sich dazu gefunden und ich dachte, dass man diesen Schinken doch wirklich besser zusammen bewältigt. Der Start war für mich ein harter Brocken. Das lag aber hauptsächlich an den drei anderen Büchern, die ich parallel noch verschlungen habe, deshalb habe ich etwas den Anschluss verloren, aber dann recht zügig aufgeholt, wo alle fertig waren. Das Buch startet mit den drei Eastwood-Schwestern Agnes Amaranth, Beatrice Belladonna und James Juniper. Sie wachsen auf einem kleinen Hof auf und ihre Oma Mags bringt ihnen Hexensprüche und kleine Hilfsmittel bei, um den Alltag besser im Griff zu haben. Eine Mutter gibt es seit Junipers Geburt nicht mehr und auch der Vater spielt nicht gerade eine glänzende Paraderolle in der Familie. Alkohol und Gewalt sind an der Tagesordnung und so dauert es nicht lange, dass sich Agnes und Beatrice von dannen machen und Juniper alleine zurücklassen. Als Oma Mags und der Vater das Zeitliche segnen bricht Juniper auf ihre Schwestern zu finden und kommt in die Stadt New Salem. Da passieren allerhand Dinge und sie findet sich recht schnell in einer Frauenwiderstandbewegung wieder, die für mehr Rechte und das Wahlrecht der Frau die Stimmen erheben. Als dann mitten auf dem Platz ein Turm mit einem Zeichen auftaucht, ist Juniper fest von der Hexenkunst überzeugt und plant mit ihren Schwestern einen neuen Bund um mehr Macht den Frauen zu geben. Der Einstieg in das Buch war für mich sehr gut. Man hat sich sofort in die Situation reindenken und mitfühlen können. Die Kapitel sind dabei etwas länger, liegt aber daran, dass alle drei Schwestern immer zu Wort kommen und man so weiß, was in dieser Zeit parallel passiert. Sie werden ordnungsgemäß vorgestellt und man bekommt ein gutes Bild von Umgebung und Lebenssituation. Die Gestaltung des Buches an sich, ist da auch sehr lobenswert zu erwähnen, da nicht nur die Anfänge der Kapitel wunderschön gestaltet sind, sondern auch das Cover und die Märchenseiten. Das war für mich eigentlich das Beste an dem Buch. Nach drei, vier Kapiteln befindet sich ein kurzes Märchen, so wie wir sie kennen und doch anders. Die Frauen oder eher Hexen spielen hier die Hauptrollen und da ergibt sich oftmals doch ein anderes überraschendes Ende der wohl bekannten Sagen. Inhaltlich gesehen, mochte ich die Beschreibung des Settings und den Schreibstil sehr. Es ließ sich richtig gut lesen und fehlte bis zur Mitte hin nicht an Spannung. Doch dann gab es für mich einen Knick. Ständig wiederholten sich bestimmte Gespräche, Erinnerungen oder Erklärungen und das nervt recht schnell. Genauso wie die Verhaltensweise von Juniper immer mehr narzisstische und selbstzerstörende Züge annahm und ich dem Ganzen einfach nicht mehr folgen wollte. Mir fehlten oft inhaltliche Zusammenhänge und die Entwicklung der Protagonisten und auch die Spannung ließ dadurch beträchtlich nach. Die Charaktere wurden für mich immer weniger zugänglich, obwohl es schon am Start wenig Information dazu gekommen sind, hatte sich auch später kaum Gefühl oder Empathie bei mir eingestellt. 1/3 vor Schluss habe ich das Buch dann abgebrochen und nur noch die Kommentare der anderen Mitleser verfolgt. Man hätte das Buch locker um 300 Seiten kürzen können, wenn man nicht alles wiederholt hätte und das nimmt mir doch das Interesse an der Geschichte. Es gibt von mir 2 Sterne oder Fledermäuse wegen der genialen Idee, der schönen Gestaltung und für die Hexensprüche und Märchen am Start eines Kapitels. Ich finde es schade, dass mich das Buch nicht bis zum Schluss mitreißen konnte, die Botschaft, die es vermitteln sollte gefiel mir auch echt gut, aber vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal. Aussortiert wird es erstmal nicht, sondern ruht im Festa-Regal.

Meinung:
Jennys Discord Kanal hatte diesen Monat für mich einen richtig großen Mehrwert. Hier seht ihr noch ein Buch, was in einem spontanen Buddyread vom Sub befreit wurde. Drei andere Mädels hatten sich dazu gefunden und ich dachte, dass man diesen Schinken doch wirklich besser zusammen bewältigt. Der Start war für mich ein harter Brocken. Das lag aber hauptsächlich an den drei anderen Büchern, die ich parallel noch verschlungen habe, deshalb habe ich etwas den Anschluss verloren, aber dann recht zügig aufgeholt, wo alle fertig waren.
Das Buch startet mit den drei Eastwood-Schwestern Agnes Amaranth, Beatrice Belladonna und James Juniper. Sie wachsen auf einem kleinen Hof auf und ihre Oma Mags bringt ihnen Hexensprüche und kleine Hilfsmittel bei, um den Alltag besser im Griff zu haben. Eine Mutter gibt es seit Junipers Geburt nicht mehr und auch der Vater spielt nicht gerade eine glänzende Paraderolle in der Familie. Alkohol und Gewalt sind an der Tagesordnung und so dauert es nicht lange, dass sich Agnes und Beatrice von dannen machen und Juniper alleine zurücklassen. Als Oma Mags und der Vater das Zeitliche segnen bricht Juniper auf ihre Schwestern zu finden und kommt in die Stadt New Salem. Da passieren allerhand Dinge und sie findet sich recht schnell in einer Frauenwiderstandbewegung wieder, die für mehr Rechte und das Wahlrecht der Frau die Stimmen erheben. Als dann mitten auf dem Platz ein Turm mit einem Zeichen auftaucht, ist Juniper fest von der Hexenkunst überzeugt und plant mit ihren Schwestern einen neuen Bund um mehr Macht den Frauen zu geben.
Der Einstieg in das Buch war für mich sehr gut. Man hat sich sofort in die Situation reindenken und mitfühlen können. Die Kapitel sind dabei etwas länger, liegt aber daran, dass alle drei Schwestern immer zu Wort kommen und man so weiß, was in dieser Zeit parallel passiert. Sie werden ordnungsgemäß vorgestellt und man bekommt ein gutes Bild von Umgebung und Lebenssituation. Die Gestaltung des Buches an sich, ist da auch sehr lobenswert zu erwähnen, da nicht nur die Anfänge der Kapitel wunderschön gestaltet sind, sondern auch das Cover und die Märchenseiten. Das war für mich eigentlich das Beste an dem Buch. Nach drei, vier Kapiteln befindet sich ein kurzes Märchen, so wie wir sie kennen und doch anders. Die Frauen oder eher Hexen spielen hier die Hauptrollen und da ergibt sich oftmals doch ein anderes überraschendes Ende der wohl bekannten Sagen. Inhaltlich gesehen, mochte ich die Beschreibung des Settings und den Schreibstil sehr. Es ließ sich richtig gut lesen und fehlte bis zur Mitte hin nicht an Spannung. Doch dann gab es für mich einen Knick. Ständig wiederholten sich bestimmte Gespräche, Erinnerungen oder Erklärungen und das nervt recht schnell. Genauso wie die Verhaltensweise von Juniper immer mehr narzisstische und selbstzerstörende Züge annahm und ich dem Ganzen einfach nicht mehr folgen wollte. Mir fehlten oft inhaltliche Zusammenhänge und die Entwicklung der Protagonisten und auch die Spannung ließ dadurch beträchtlich nach. Die Charaktere wurden für mich immer weniger zugänglich, obwohl es schon am Start wenig Information dazu gekommen sind, hatte sich auch später kaum Gefühl oder Empathie bei mir eingestellt. 1/3 vor Schluss habe ich das Buch dann abgebrochen und nur noch die Kommentare der anderen Mitleser verfolgt. Man hätte das Buch locker um 300 Seiten kürzen können, wenn man nicht alles wiederholt hätte und das nimmt mir doch das Interesse an der Geschichte.
Es gibt von mir 2 Sterne oder Fledermäuse wegen der genialen Idee, der schönen Gestaltung und für die Hexensprüche und Märchen am Start eines Kapitels. Ich finde es schade, dass mich das Buch nicht bis zum Schluss mitreißen konnte, die Botschaft, die es vermitteln sollte gefiel mir auch echt gut, aber vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal. Aussortiert wird es erstmal nicht, sondern ruht im Festa-Regal.

Kommentare
Kommentar veröffentlichen